Ein Gericht im indischen Jabalpur (Madhya Pradesh) hat die Polizei angewiesen, nach einem Bootsunglück auf dem Bargi-Stausee, bei dem in der vergangenen Woche 13 Menschen ums Leben kamen, ein förmliches Ermittlungsverfahren einzuleiten. Der zuständige Richter D. P. Sutrakar wertete das Unterlassen von Rettungsmaßnahmen durch die Besatzung als versuchten Totschlag. Die Anordnung erging am 5. Mai 2026.
Ein Gericht im Distrikt Jabalpur im indischen Bundesstaat Madhya Pradesh hat am Dienstag (5. Mai 2026) das Bootsunglück auf dem Bargi-Stausee, das in der vergangenen Woche 13 Menschenleben forderte, offiziell zur Kenntnis genommen. Der erstinstanzliche Strafrichter (JMFC) D. P. Sutrakar wies die Polizei an, ein Ermittlungsverfahren gegen den Bootsführer und die Besatzung einzuleiten. Der Richter erklärte, dass das "Versäumnis" der Besatzung, jegliche Rettungsversuche für die ertrinkenden Passagiere zu unternehmen, den Tatbestand des versuchten Totschlags erfülle. Der Vorfall ereignete sich in der vergangenen Woche und führte nun zum Eingreifen des Gerichts. Die Anordnung unterstreicht die Fahrlässigkeit der Besatzung und ebnet den Weg für eine formelle polizeiliche Untersuchung des Unglücks.