Die Ministerpräsidentin von Delhi, Rekha Gupta, hat eine behördliche Untersuchung zu dem Brandfall in Vivek Vihar angeordnet. Bei dem Feuer in einem vierstöckigen Gebäude im Osten Delhis kamen am Sonntag neun Menschen ums Leben, darunter ein Kleinkind. Ein erster Bericht wies auf zahlreiche Mängel bei den Rettungsarbeiten hin.
Bei einem Brand in einem vierstöckigen Gebäude in Vivek Vihar im Osten Delhis kamen am Sonntag neun Menschen ums Leben, darunter ein Kleinkind. Wie aus offiziellen Quellen hervorgeht, ordnete die Ministerpräsidentin von Delhi, Rekha Gupta, am Dienstag eine behördliche Untersuchung des Vorfalls an.
Ein erster Bericht wies auf zahlreiche Mängel bei den Rettungsarbeiten hin. "Das erste Löschfahrzeug, das den Brandort erreichte, hatte nur einen halb gefüllten Wassertank, während das zweite Fahrzeug mit Verspätung eintraf", so die Quellen. Zu den weiteren Problemen zählte, dass "keine Rettungsnetze verfügbar waren und die Leute aufgefordert wurden, Matratzen aus umliegenden Häusern zu organisieren."
Die Ministerpräsidentin wies den zuständigen Bezirksleiter an, einen umfassenden Bericht vorzulegen, der das Handeln aller beteiligten Stellen, einschließlich der Stadtverwaltung von Delhi (Municipal Corporation of Delhi), der Abteilung für Stadtentwicklung und der Feuerwehr, detailliert auflistet. Der Bericht wird auch Stellungnahmen der betroffenen Familien und Anwohner enthalten. Zudem soll die Bauweise des Gebäudes, der beteiligte Bauunternehmer sowie mögliche Verstöße gegen Normen oder Sicherheitsvorschriften untersucht werden.
Gupta wird am Mittwoch ein hochrangiges Treffen mit der Feuerwehr und anderen Behörden abhalten, um die mutmaßlichen Mängel zu erörtern. Am Dienstag traf sie sich mit den Familien der Opfer und versicherte, dass ihre Regierung entschlossen sei, jede mögliche Unterstützung zu leisten.