Der Chief Minister von Himachal Pradesh, Sukhvinder Singh Sukhu, hat eine detaillierte Untersuchung eines umstrittenen Wohnbauprojekts in Solan wegen mutmaßlicher Verstöße gegen das Landrecht angekündigt. Eine Untersuchung durch einen Sub-Divisional Magistrate in Solan ergab, dass das Projekt „Chester Hills“ indirekte Verkäufe an Nicht-Landwirte von außerhalb des Bundesstaates beinhaltete. Der Schritt erfolgt inmitten von Auseinandersetzungen zwischen hochrangigen Beamten.
Das Wohnbauprojekt Chester Hills-2 und -4 im Bezirk Ber Khas im Distrikt Solan wurde 2019 bei der Real Estate Regulatory Authority von Himachal Pradesh registriert, wobei 2023 Erweiterungen für 228 Wohnungen zu Preisen zwischen 50 Lakh und 90 Lakh Rupien genehmigt wurden. Hans Raj Thakur, ein Landwirt aus Mandi, ist als Projektentwickler gelistet, doch die Untersuchung des SDM von Solan ergab eine maßgebliche Kontrolle durch die Nicht-Landwirte Aditya Singla und Arpit Kumar Garg von M/s Chester Hills.
Am 20. August 2025 reichten der Anwohner Rajiv Shandil und ein Verband der Wohnungskäufer eine Beschwerde bei der SDM Poonam Bansal ein. Ihr Bericht kam zu dem Schluss, dass rund 275 Bigha Land schnell für Projekte im Wert von fast 47,09 Crore Rupien erworben wurden, wobei Entwicklung, Marketing und Finanzen von Nicht-Landwirten abgewickelt wurden, was gegen Abschnitt 118 des Himachal Pradesh Tenancy and Land Reforms Act verstößt. Dieser Abschnitt beschränkt die Übertragung von landwirtschaftlichen Flächen an Nicht-Landwirte ohne staatliche Genehmigung.
Der amtierende Chief Secretary (Revenue), Sanjay Gupta, bezeichnete die Untersuchung vom Dezember zunächst als „prima facie rechtswidrig“, entschied jedoch am 6. Dezember, dass sie die Absicht des Gesetzes, Landwirte zu schützen, übersehen habe. Am Dienstag beschuldigte Gupta die ehemaligen Chief Secretaries Prabodh Saxena und R. D. Dhiman, versucht zu haben, ihn zu verleumden.
Chief Minister Sukhvinder Singh Sukhu erklärte am Mittwoch: „Wenn etwas falsch gelaufen ist, werden definitiv Maßnahmen ergriffen.“ Die Regierung hatte im Dezember 2025 einen Gesetzentwurf zur Änderung von Abschnitt 118 eingebracht, diesen jedoch inmitten von Protesten an einen Sonderausschuss verwiesen und dort zurückgezogen.