Der norwegische Großmeister Magnus Carlsen führt erneut die jährliche Forbes-Liste der weltweit bestverdienendsten Schachspieler für 2026 an, basierend auf Preisbeträgen aus 2025. Er verdiente 1,37 Millionen Dollar, ohne den formellen Weltmeistertitel zu verfolgen. Zwei junge usbekische Spieler, Nodirbek Abdusattorov und Javokhir Sindarov, schafften es ebenfalls in die Top 10.
Forbes veröffentlichte am 5. Februar 2026 sein Ranking der 10 bestbezahlten Schachspieler 2026 und hob Einnahmen aus Turnieren im gesamten Jahr 2025 hervor. Die Liste unterstreicht die wachsenden finanziellen Belohnungen im Schach, angetrieben durch Veranstaltungen wie den Esports World Cup und Freestyle-Schachwettbewerbe, die große Preispools boten, selbst ohne ein Weltmeisterschafts-Match. Magnus Carlsen aus Norwegen dominierte das Jahr, indem er Turniere auf mehreren Kontinenten gewann und 1,37 Millionen Dollar an Preisbeträgen sicherte. US-amerikanische Spieler folgten knapp dahinter, mit Fabiano Caruana bei 1,05 Millionen Dollar und Levon Aronian bei 832.272 Dollar. Hikaru Nakamura, ein weiterer Amerikaner, feierte ein starkes Comeback nach einem schwachen 2024 und sammelte 737.967 Dollar. Das Ranking umfasst auch aufstrebende Stars: Inder Arjun Erigaisi mit 497.199 Dollar, Frankreichs Alireza Firouzja bei 474.792 Dollar, Deutschlands Vincent Keymer mit 469.997 Dollar und Frankreichs Maxime Vachier-Lagrave mit 461.110 Dollar. Usbekistan feiert Durchbrüche von zwei jungen Großmeistern – Nodirbek Abdusattorov, der große Events inklusive London Chess Classic gewann und 371.837 Dollar verdiente, sowie Javokhir Sindarov, der einen historischen Sieg beim FIDE World Cup holte und 360.083 Dollar einnahm. Diese Liste spiegelt die wachsende globale Anziehungskraft des Schachs und die zunehmende Monetarisierung des Sports durch vielfältige Formate und internationale Events wider.