EFF-Parteichef Julius Malema hat Spekulationen über eine Einheit mit der MK-Partei im Vorfeld der Kommunalwahlen zurückgewiesen. Die Gerüchte kamen auf, nachdem MKP-Präsident Jacob Zuma Malemas Wohnsitz in Limpopo besucht hatte, um sein Beileid zum Tod von dessen Tante auszudrücken.
Julius Malema, Vorsitzender der Economic Freedom Fighters (EFF), hat Gerüchte über eine mögliche Zusammenarbeit seiner Partei mit der uMkhonto weSizwe Party (MKP) bei den Kommunalwahlen später in diesem Jahr gedämpft. Die Spekulationen waren entstanden, nachdem der MKP-Präsident Jacob Zuma am Freitag Malemas Haus in Limpopo besucht hatte, um nach dem Tod von Malemas Tante, Martha Malema, sein Beileid auszusprechen. Während des Besuchs drängte Zuma die beiden Parteien dazu, sich zusammenzuschließen, um das zu erreichen, was er als die vollständige Befreiung der schwarzen Bevölkerung in Südafrika bezeichnete. Malema stellte jedoch klar, dass kein politisches Bündnis erörtert wurde. Er erklärte: „Wir möchten Präsident Zuma und der MKP dafür danken, dass sie zu uns nach Hause gekommen sind und ihr Beileid ausgesprochen haben; das entspricht der afrikanischen Tradition. Es hat nichts mit politischen Vereinbarungen zu tun oder nicht. Wir gehören verschiedenen politischen Parteien an. Wir werden niemals zusammenkommen.“ Diese Reaktion unterstreicht die getrennten Wege von EFF und MKP trotz Zumas Aufruf zur Zusammenarbeit.