Die Economic Freedom Fighters (EFF) haben Vorwürfe zurückgewiesen, ihre Mitglieder hätten Unternehmen im Geschäftsviertel von Johannesburg nach der Verurteilung von Julius Malema in einem Schusswaffenprozess zur Schließung gezwungen. Händler stellten den Betrieb ein, nachdem sie angeblich von Parteianhängern dazu aufgefordert worden waren. Der Finanzminister der Provinz Gauteng und EFF-Mitglied Nkululeko Dunga betonte, dass die Partei keine derartigen Anweisungen erteilt habe.
Händler im Geschäftsviertel von Johannesburg schlossen am Mittwoch ihre Geschäfte inmitten von Berichten, wonach EFF-Anhänger sie dazu aufgefordert hätten. Dies geschah im Anschluss an die Verurteilung des EFF-Vorsitzenden Julius Malema zu einer effektiven fünfjährigen Haftstrafe wegen eines Schusswaffendelikts.
Nkululeko Dunga, Finanzminister von Gauteng und Mitglied der EFF, wies die Einschüchterungsvorwürfe zurück. Er erklärte, dass die Aktivitäten der Partei stets mit Respekt und Disziplin durchgeführt würden und keine Anweisungen an Unternehmen erteilt worden seien.
„So etwas gibt es nicht. Wir haben die Programme der EFF schon immer mit dem höchsten Maß an Respekt und Disziplin durchgeführt, und dies ist einer dieser Fälle. Es ist jedoch nichts Ungewöhnliches, wenn bei einer so großen Menschenmenge sogar Geschäfte schließen, weil die Befürchtung besteht, dass es zu gewissen Störungen kommen könnte, insbesondere im Geschäftsbetrieb. Aber es gab diesbezüglich keine Kommunikation. Wir haben nie eines dieser Geschäfte dazu aufgefordert, genau das zu tun, was Sie behaupten", so Dunga.
Dunga führte die Schließungen auf die Befürchtungen der Händler vor Störungen durch große Menschenansammlungen zurück und dementierte jede organisierte Aktion seitens der EFF.