Citlalli Hernández von der Wahlkommission der Morena beginnt an diesem Mittwoch Gespräche mit PT und PVEM, um das Bündnis im Hinblick auf das Jahr 2027 zu festigen. Ziel der Bemühungen ist es, die Spannungen aufgrund der Wahlrechtsreform von Claudia Sheinbaum zu überwinden. Bündnissensoren loben ihr versöhnliches Profil.
Citlalli Hernández Mora, Leiterin der Wahlkommission der Morena, hat formelle Treffen mit der Partido del Trabajo (PT) und der Partido Verde Ecologista de México (PVEM) eingeleitet, um die jüngsten Risse zwischen den drei großen politischen Kräften zu kitten.
Die Spannungen erreichten am 11. März ihren Höhepunkt, als die Abgeordneten von Verde und PT die ursprüngliche Wahlrechtsreform von Präsidentin Claudia Sheinbaum Pardo ablehnten. Sie schlossen insbesondere den Widerruf der Mandatsbefragung im sogenannten „Plan B“ aus.
Wahlpolitisch plant die PVEM, in San Luis Potosí alleine anzutreten, wo Senatorin Ruth González Silva, Ehefrau von Gouverneur Ricardo Gallardo Cardona, das Gouverneursamt anstreben könnte. González verwies auf den Vorsprung der Verde gegenüber der Morena in dem Bundesstaat, die dort 2021 den vierten und 2024 den dritten Platz belegte. In Mexiko-Stadt wird die PVEM ebenfalls unabhängig antreten, wie Jesús Sesma am 15. April erläuterte, da keine Bindungen zur Morena-Partei bestehen.
Die Verde-Senatorin und nationale Vorsitzende Karen Castrejón erklärte, dass „der Weg bereits vorgezeichnet ist“. PT-Senatorin Geovanna Bañuelos lobte das Profil von Hernández: „Ihre politische und ideologische Ausbildung [...] ist ein hervorragender Ausgangspunkt für den Aufbau der Koalition für 2027“. Hernández kehrte am 16. April nach ihrem Ausscheiden aus dem Frauenministerium in die politische Arbeit der Morena zurück.