Der PVEM-Koordinator Carlos Puente versicherte, dass die legislative Allianz mit Morena und PT 'stärker denn je' ist inmitten der Debatte über die von Präsidentin Claudia Sheinbaum vorgeschlagene Wahlreform. Trotz Berichten über Meinungsverschiedenheiten mit Verbündeten wies Puente Gerüchte über einen Bruch zurück und betonte die Einheit bis 2027 und 2030. Sheinbaum verteidigte die Säulen ihrer Initiative, die Änderungen bei der Wahl von Plurinominalmandaten und Kürzungen der Wahlkosten umfassen.
Am 24. Februar 2026, inmitten von Spannungen über die von Präsidentin Claudia Sheinbaum vorangetriebene Wahlreform, hat die mexikanische Partei der Grünen Ökologen (PVEM) ihr Engagement für die regierende Koalition bekräftigt. Carlos Puente, stellvertretender Koordinator des PVEM, erklärte in einem Interview: 'Unsere Koalition aus Grünen, Morena und der Arbeiterpartei ist fester denn je. Wir sind vereint für 2027, vereint für 2030, streben 2027 eine qualifizierte Mehrheit an und so werden wir hervorgehen.' Diese Haltung kommt inmitten von Spekulationen über einen möglichen Bruch in der 4T-Allianz, die seit 2018 regiert. nnSheinbaum legte den Vorschlag am 23. Februar ihren Verbündeten vor, Berichte deuten jedoch darauf hin, dass PVEM und PT Zeit zur Prüfung verlangten, was die Einreichung beim Kongress bis zum 25. Februar nach 'geringen Änderungen' verzögerte. Die nicht verhandelbaren Säulen umfassen nach Präsidentin die Änderung der Wahl von Plurinominalmandaten, damit Kandidaten 'ins Gelände gehen, um Stimmen zu werben' statt parteiinterner Listen, Reduzierung der INE-Kosten, Kürzung der Budgets politischer Parteien und Senkung der Ausgaben für Landesparlamente und kommunale Amtsträger. Sheinbaum betonte: 'Es gibt Anerkennung von Minderheiten, allerdings anders; Reduzierung der Wahlkosten, der Parteien, sogar der Parlamente'. nnAllerdings drängte Morena-Senator Gerardo Fernández Noroña PVEM und PT, die Initiative zu unterstützen, und klärte, dass sie nicht die proportionale Repräsentation abschaffen, sondern deren Mechanismus ändern wolle, sodass Kandidaten mit mindestens 3 % der Stimmen direkte Kampagnen führen. Die Opposition kritisiert die Reform hingegen scharf. PRI-Chef Alejandro Moreno Cárdenas nannte sie ein 'Maduro-Gesetz', das die Demokratie zerstören würde, und wies darauf hin, dass selbst Verbündete wie PVEM und PT anderer Meinung sind. PAN-Politiker Ricardo Anaya fügte hinzu, das Ziel scheine das INE zu schwächen, ohne die Finanzierung organisierter Kriminalität anzugehen. nnWährend PVEM auf die Stabilität der Allianz besteht, bestehen Differenzen, und Morenas Ricardo Monreal versprach, Konsense zu suchen, um die Reform im Kongress voranzutreiben.