Die Oppositionsparteien PAN und PRI haben angekündigt, dass sie den Wahlplan B von Präsidentin Claudia Sheinbaum im Senat ablehnen werden, nachdem die ursprüngliche Reform letzte Woche in der Abgeordnetenkammer gescheitert war. Der Plan erlaubt die Förderung von Abstimmungen bei Mandatsentzugsprozessen - von Sheinbaum als nicht obligatorisch bezeichnet - und beinhaltet Ausgabenkürzungen. Der Movimiento Ciudadano prüft die Initiative noch.
Nachdem der ursprüngliche Vorschlag für eine Wahlreform von allen Parteien in der Abgeordnetenkammer abgelehnt worden war, kündigte Präsidentin Claudia Sheinbaum am 13. März ihren Plan B an (siehe frühere Berichte in dieser Serie) und äußerte sich skeptisch über die Unterstützung durch die Verbündeten PT und PVEM. Der überarbeitete Gesetzentwurf, der nun an den Senat weitergeleitet wurde, sieht vor, dass der Mandatsentzug erst im dritten oder vierten Jahr der Amtszeit eines Präsidenten (2027 oder 2028) erfolgt, dass Amtsinhaber für eine Abstimmung zu ihren Gunsten werben können (Sheinbaum betonte jedoch, dass dies für künftige Präsidenten nicht verpflichtend sei und lediglich eine Diskussion ermöglichen solle), dass die Richterwahlen im Jahr 2027 beibehalten werden und dass Sparmaßnahmen wie die Kürzung der Ausgaben für das INE, die Parteien und die lokalen Behörden, die Begrenzung der Gehälter auf 1.500 UMAs (etwa 175.965 Pesos) und die Abschaffung von Vergünstigungen wie Boni eingeführt werden.
Am 18. März erklärten führende Vertreter der PAN und der PRI, dass sie gegen die Initiative stimmen werden, da sie Bedenken hinsichtlich ihrer Auswirkungen haben. Movimiento Ciudadano ist noch unentschlossen und setzt seine Prüfung fort. Diese Opposition unterstreicht die anhaltenden Herausforderungen für Sheinbaums Reformbemühungen inmitten gemischter Signale von potenziellen Verbündeten.