Während das Vorschlag zur Wahlreform von Präsidentin Claudia Sheinbaum —vorgestellt am 25. Februar 2026 und für den Kongress am 2. März vorgesehen— voranschreitet, hat Mexikos Partido Verde Ecologista (PVEM) Unterstützung für 95 % davon signalisiert. Der Senatskoordinator Manuel Velasco begrüßte die Abschaffung plurinominaler Senatoren, forderte aber weitere Prüfung einiger Punkte. Morena benötigt Stimmen der Alliierten für eine qualifizierte Mehrheit inmitten gemischter Reaktionen anderer Parteien.
Nach der Vorstellung ihrer Wahlreform am 25. Februar, die den Kongress umgestalten, die Wahlkosten um 25 % kürzen und die Vertretung durch Volksabstimmung stärken soll (siehe frühere Berichterstattung), bereitet Präsidentin Claudia Sheinbaum die Einreichung beim Kongress heute, am 2. März, vor. PVEM-Senatskoordinator Manuel Velasco kündigte die Zustimmung der Partei zu 90-95 % des Vorschlags an. „Wir stimmen mit dem Großteil der Initiative überein und werden sie detailliert prüfen“, sagte er und begrüßte den Übergang von plurinominalen Senatoren hin zu einer Bestimmung durch Volksabstimmung unter Priorisierung der besten Wahlperformer. Er wies jedoch auf Bereiche hin, die Klärung brauchen, inmitten breiterer Debatten. Sheinbaum verteidigte den Plan in ihrer Morgenpressekonferenz und wies PT-Kritik zurück, es handle sich um eine „Rückkehr zur alten Staatspartei“. „Demokratie ist die Macht des Volkes, nicht der Parteien. Warum das Volk nicht entscheiden lassen?“, argumentierte sie und betonte die Streichung parteiinterner Elitelisten für proportionale Sitze sowie die Erfüllung von Wahlversprechen. Die Reform deckelt auch Gehälter von Wahlbeamten auf Präsidentenniveau und verbietet Wiederwahlen ab 2030. Die Opposition ist unterschiedlich: PAN lehnt ohne Anti-Narco-Finanzierungsklauseln ab, während Movimiento Ciudadano eine eigene dialogorientierte Initiative plant. Morena braucht Zweidrittelmehrheit für Verfassungsänderungen und setzt auf PVEM (62 Abgeordnete, 14 Senatoren) und PT (49 Abgeordnete, 6 Senatoren).