In einem entscheidenden Schritt für die Wahlreform von Präsidentin Claudia Sheinbaum – zunächst am 25. Februar vorgestellt und am 4. März als „decálogo por la democracia“ offiziell eingebracht (siehe frühere Berichterstattung) – haben die Ausschüsse für Verfassungspunkte und Politisch-Wahlreform der Abgeordnetenkammer den Vorschlag am 10. März 2026 mit 45 zu 39 Stimmen genehmigt. Er geht nun in die Plenardebatte, wahrscheinlich am 11. März, inmitten der Opposition von PVEM und PT trotz ihrer Allianz mit Morena.
Die Reform zielt darauf ab, 10 Verfassungsaspekte zu überarbeiten, einschließlich proportionaler Repräsentation, einer 25%igen Kürzung der Wahlfinanzierung und Verbot der unmittelbaren Wiederwahl ab 2030. Nach früherer Zustimmung des PVEM von 90–95 % (als die Einreichung beim Kongress am 2. März näher rückte), haben die Verbündeten umgeschwenkt: PVEM und PT kündigten Ablehnung an. PVEMs Manuel Velasco merkte an, dass Senatoren widersprechen könnten, während PTs Reginaldo Sandoval die Opposition bestätigte. Sheinbaum respektiert die Positionen der Verbündeten und beruft sich auf breite öffentliche Unterstützung. Die Ausschussabstimmungen: 25 zu 21 im Verfassungspunkte-Ausschuss, 20 zu 19 im Politisch-Wahlreform-Ausschuss (zusammen 45 zu 39 nach Doppelsitzen). Die Debatten waren geprägt von Unterbrechungen durch PRI/PAN sowie Morena-Vorwürfen von Gewalt gegen Sheinbaum. PRI-Mitglied Alejandro Moreno lobte die PVEM/PT-Führer und besuchte San Lázaro. Kritiker wie Ciro Murayama heben Risiken hervor: anhaltende Überrepräsentation, reduzierte öffentliche Finanzierung stärkt privaten Einfluss, 25%ige Kürzung des INE-Haushalts. Im Jahr 2024 erhielt Morena überproportionale Sitze trotz Wahlanteilen. Das Plenum benötigt eine Zweidrittelmehrheit (~334 Stimmen); Morena hat 253. Die Präsidentin des Vorstands Kenia López Rabadán plant eine Debatte am 11. März – ein Scheitern würde den Gesetzentwurf verwerfen.