NARD droht mit unbefristetem Streik am LUTH wegen Streit um Verpflegung während der Dienstzeit

Die nigerianische Vereinigung der Assistenzärzte (NARD) hat am Lagos University Teaching Hospital (LUTH) mit einem unbefristeten Streik gedroht, da die Verpflegung für Assistenzärzte während der Bereitschaftsdienste nicht wieder eingeführt wurde.

Die Vereinigung gab diese Warnung in einer Erklärung bekannt, die von ihrem Präsidenten Dr. Mohammad Usman Suleiman, dem Generalsekretär Dr. Shuaibu Ibrahim und dem Pressesprecher Dr. Abdulmajid Yahya Ibrahim unterzeichnet wurde. Sie warf der LUTH-Leitung vor, Beschwerden und ein Anfang des Monats offiziell übermitteltes Ultimatum zu ignorieren. Der Streit geht auf Beschlüsse der ordentlichen Generalversammlung der NARD im Mai in Kano zurück. In einem Schreiben vom 8. Juni 2026 setzte die Gruppe das Bundesministerium für Gesundheit und soziale Wohlfahrt darüber in Kenntnis, dass das LUTH ab dem 6. Juni drei Wochen Zeit habe, die Verpflegung wieder einzuführen, andernfalls würden Maßnahmen ergriffen. Das Krankenhaus habe jedoch nicht gehandelt, heißt es in der Erklärung. Die NARD bezeichnete die Verweigerung von Mahlzeiten während langer Schichten als unsensibel sowie als schädlich für das Wohlbefinden des Personals und die Patientenversorgung. Sie merkte an, dass die Vereinigung der Assistenzärzte am LUTH am 17. Juni eine Notfallsitzung abgehalten und sich dafür ausgesprochen habe, sich dem geplanten Streik anzuschließen, falls das Problem nicht gelöst werde. Die Gruppe forderte den koordinierenden Minister für Gesundheit und soziale Wohlfahrt auf, einzugreifen, und warnte vor jeglicher Benachteiligung der an den Gewerkschaftsaktivitäten beteiligten Ärzte.

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