Neon hat die Rechte an „Leviticus“ erworben, einem Horrorfilm über queere Konversionstherapie, der beim Sundance Film Festival uraufgeführt wurde. Der Deal im siebenstelligen Bereich markiert einen der ersten großen Verkäufe auf diesem Jahr. Unter der Regie von Adrian Chiarella in seinem Spielfilmdebüt hat der Film starke kritische Anerkennung für seine innovative Auseinandersetzung mit Trauma und queeren Themen gefunden.
Das Sundance Film Festival, das jährlich in Park City, Utah, stattfindet, startete mit Aufsehen um mehrere Indie-Projekte, doch „Leviticus“ avancierte schnell zum Highlight in der Mitternachts-Sektion. Geschrieben und inszeniert von Adrian Chiarella, verfolgt der Film zwei unglücklich verliebte Teenagerjungen, die einer gewalttätigen Entität entkommen müssen, die sich als die Person manifestiert, die sie am meisten begehren – einander. Im Cast: Joe Bird, Stacy Clausen, Jeremy Blewitt und Ewen Leslie. Neon, bekannt für die Verleihung von Oscar-Preisträgern wie „Parasite“ und „Anora“, setzt seine Tradition fort, prominente Horror-Titel von Sundance zu sichern. Quellen deuten darauf hin, dass der Akquisitionsdeal kurz vor dem Abschluss steht, mit einem Verkaufspreis im siebenstelligen Bereich. WME Independent übernimmt die Rechteverkäufe. Kritiker loben den frischen Ansatz des Films in Horror-Subgenres. The Guardian merkte an: „In vielen zunehmend überfüllten Feldern – Trauma-Horror, Fluch-Horror, Gay-Horror, Sundance-Horror – ragt ‚Leviticus‘ heraus.“ IndieWire zog Vergleiche zu „Heated Rivalry“ und „It Follows“ und nannte es „das Hybrid, das wir nicht wussten, dass wir wollten“. Dieser Verkauf fällt in einen vorsichtigen Markt beim Festival 2026, wo Indie-Kinokassenprobleme die Käufer selektiver gemacht haben. Während andere Titel wie Olivia Wildes „The Invite“ und „Wicker“ Interesse wecken, scheitern viele Sundance-Hits daran, über Festivalbesucher hinauszureichen. Neons Schritt signalisiert neuen Optimismus für Genrefilme, die soziale Themen wie Konversionstherapie angehen.