Vier neue große Rechenzentren in Kapstadt werden voraussichtlich das Äquivalent von 34 % des aktuellen maximalen Strombedarfs der Stadt verbrauchen, was Bedenken hinsichtlich der Nachhaltigkeit aufkommen lässt. Zivilgesellschaftliche Gruppen haben Einspruch gegen die Pläne von Equinix erhoben, da Informationen zu Wasserverbrauch, Emissionen und Dieselgeneratoren fehlen. Die Stadt und Equinix antworteten darauf, dass die Auswirkungen beherrschbar seien.
In Kapstadt sind vier große Rechenzentren geplant: die 360-MW-Anlage der Cavaleros Group (die Berichten zufolge mit Microsoft in Verbindung stehen soll, jedoch unbestätigt), eine 60-MW-Erweiterung von Teraco sowie zwei Rechenzentren von Equinix mit einem kombinierten Spitzenbedarf von 160 MW. Zusammen würden sie 580 MW benötigen, was mehr als 34 % des aktuellen Maximalbedarfs der Stadt Kapstadt von 1.676 MW entspricht.
Die Stadt äußerte sich nicht zu dieser Berechnung und verwies auf Beschränkungen durch das Gesetz zum Schutz persönlicher Daten (Protection of Personal Information Act). Ein hochrangiger Beamter merkte an, dass die zusätzlichen Anforderungen in ihrem Ausmaß nicht signifikant seien und das Stromnetz sogar beleben könnten.