Das Ministerium für öffentliche Arbeiten hat dem südafrikanischen Polizeidienst in KwaZulu-Natal ein neues forensisches Labor übergeben, das dazu beitragen soll, einen Rückstand von über 27.000 Beweisstücken abzubauen. Die Einrichtung soll forensische Analysen beschleunigen und die Ermittlungskapazitäten stärken. Beamte weisen darauf hin, dass für den uneingeschränkten Betrieb zusätzliche Ausrüstung und Personal erforderlich sind.
Das Polizeiministerium bezeichnete die Übergabe des neuen forensischen Labors als bedeutenden Meilenstein zur Stärkung der polizeilichen Kapazitäten in KwaZulu-Natal. Die vom Ministerium für öffentliche Arbeiten übergebene Einrichtung wird spezialisierte Abteilungen wie Biologie, Chemie und Urkundenprüfung beherbergen. Sie ersetzt ein ungeeignetes Gebäude in Amanzimtoti, das sich in einem überschwemmungsgefährdeten Gebiet befand. Der forensische Dienst in KwaZulu-Natal kämpft mit einem Rückstand von über 27.000 Beweisstücken, was zu den nationalen Verzögerungen des südafrikanischen Polizeidienstes (SAPS) von etwa 140.000 Fällen beiträgt, die im vergangenen Jahr gemeldet wurden. Der Minister für öffentliche Arbeiten und Infrastruktur, Dean Macpherson, erklärte: „Die Einrichtung, die wir heute übergeben haben, wird die forensische und investigative Arbeit des südafrikanischen Polizeidienstes in KwaZulu-Natal unterstützen... die Gerechtigkeit leidet.“ Der Polizeipräsident der Provinz, Generalleutnant Mkhwanazi, betonte, dass das Labor Engpässe bei strafrechtlichen Ermittlungen beseitigen werde, unterstrich jedoch den Bedarf an mehr Ausrüstung und Personal. „Die Bearbeitungszeit wird sich verkürzen, sobald wir dieses Labor voll funktionsfähig haben... Analysten werden rekrutiert, Schulungen finden statt“, sagte Mkhwanazi. Das Gebäude dient als kurzfristige Mietlösung, während der Bau einer erstklassigen Anlage fortgesetzt wird.