Die Nex Playground-Konsole hat rasant an Popularität gewonnen, den dritten Platz bei den November-Verkäufen belegt und 14 % des Konsolenmarktanteils am Black Friday erzielt. CEO David Lee schreibt diesen Erfolg einem Abonnementmodell zu, das die Fallstricke des individuellen Verkaufsansatzes der Nintendo Wii vermeidet. Lee lobt Nintendo und betont die Notwendigkeit kontinuierlicher Innovationen, um erweiterte Zielgruppen zu halten.
In einem kürzlichen Interview erläuterte Nex Playground-CEO David Lee, wie die Konsole eine zentrale Schwäche der Nintendo-Wii-Ära behebt. Vor fast zwei Jahrzehnten gestartet, belebte die Wii Nintendo nach dem GameCube durch innovative Motion-Controls und familienorientierte Titel und erweiterte die Gaming-Zielgruppe erheblich. Lee wies jedoch darauf hin, dass diese Erweiterung zu Herausforderungen führte, da viele neue Nutzer nur wenige Hits wie Wii Fit und Wii Sports kauften und andere Titel vernachlässigt wurden.
„Eine der wichtigsten Dinge, die wir tun sollten, ist, aus der Geschichte zu lernen und dieselben Einschränkungen nicht zu wiederholen, deshalb haben wir ein Abonnementmodell“, sagte Lee gegenüber The Game Business. Er bezeichnete das Wii-Modell, das auf Verkäufen ausgewählter Spiele an eine diverse Installationsbasis setzte, als „nicht nachhaltig“. Stattdessen integriert Nex Playground seine Titel in einen Abodienst, der kontinuierlichen Zugriff und Updates gewährleistet, um Nutzer zu binden.
Lee äußerte Bewunderung für Nintendo: „Wir stehen auf den Schultern eines Riesen.“ Er betonte die Bedeutung neuer Innovationen für Kunden, um langfristige Lebensfähigkeit zu sichern. Die Strategie wirkt: Nex Playground übertraf die Xbox-Familie bei Verkäufen, sicherte 14 % des Konsolenmarkts am Black Friday und den dritten Gesamtplatz im November trotz Dominanz von Sony und Nintendo.
Dieser Ansatz unterscheidet sich von traditionellen Konsolenmodellen und könnte neu definieren, wie aufstrebende Hardware in einem wettbewerbsintensiven Markt wächst.