Niantic Spatial hat klargestellt, dass Daten aus Pokémon Go nicht an ein Unternehmen für Drohnennavigation weitergegeben werden. Die Erklärungen folgen auf Berichte, die Spielerscans mit einer möglichen militärischen Nutzung in Verbindung brachten.
Niantic Spatial hat in einer Stellungnahme bestritten, dass Daten aus Pokémon Go Teil seiner Vereinbarung mit Vantor sind. Die im vergangenen Dezember angekündigte Partnerschaft zielt darauf ab, Boden- und Luftdaten für die Drohnennavigation in Umgebungen ohne GPS-Empfang zu kombinieren. Ein Unternehmenssprecher erklärte, dass Pokémon Go-Daten nach der Übernahme von Niantic durch Scopely nicht mit Niantic Spatial geteilt werden. AR-Scans wurden nur von Spielern gesammelt, die dem freiwillig zugestimmt haben. Die Vereinbarung mit Vantor befindet sich laut den Aussagen noch in einem frühen Stadium, und es findet kein Datenaustausch statt. Niantic Spatial fügte hinzu, dass seine Modelle auf Scans trainiert werden, anstatt Kopien der Originaldaten zu enthalten.