Neun indonesische Staatsbürger, die an der humanitären Mission der Global Sumud Flotilla teilgenommen hatten, wurden von den israelischen Behörden freigelassen. Sie sind wohlauf in Istanbul in der Türkei angekommen und werden in Kürze repatriiert.
Der indonesische Generalkonsul in Istanbul, Darianto Harsono, erklärte, dass sich die neun Indonesier nach ihrer Freilassung am Donnerstag, den 21. Mai 2026, nun in der Obhut seines Teams befinden. Sie waren vier bis fünf Tage lang inhaftiert und erlitten körperliche Gewalt, darunter Tritte, Schläge und Stromstöße.
Außenminister Sugiono bestätigte, dass die indonesische Regierung den Repatriierungsprozess durch die Koordination mit verschiedenen Auslandsvertretungen weiterhin beaufsichtigt. Er drückte der türkischen Regierung seine Anerkennung für die Unterstützung bei der Erleichterung der Rückkehr der Freiwilligen aus.
Der stellvertretende Vorsitzende der Kommission I des Repräsentantenhauses, Dave Laksono, begrüßte die Freilassung als Beweis für starke Diplomatie und internationale Solidarität. Alle neun Indonesier werden in Istanbul die notwendigen Verfahren abschließen, bevor sie die Heimreise antreten.