Der National Police Service (NPS) hat Medienberichte zurückgewiesen, nach denen die Amtszeit des Leiters der Kriminalpolizei (DCI), Mohammed Amin, am heutigen 1. April endet. NPS-Sprecher Muchiri Nyaga bezeichnete die Berichte als ungenau, verfrüht und irreführend. Amin übe sein Amt weiterhin rechtmäßig aus, so Nyaga.
Mohammed Amins Amtszeit als DCI-Direktor begann am 14. Oktober 2022 nach dem Rücktritt von George Kinoti. Im Juli 2024 wurde sie um zwei Jahre verlängert, obwohl er das gesetzliche Rentenalter von 60 Jahren erreicht hatte. Medienberichte, unter anderem von der Daily Nation, behaupteten, seine Amtszeit ende heute, was der NPS jedoch dementierte. NPS-Sprecher Muchiri Nyaga erklärte: „Die Behauptung, die Amtszeit von Herrn Amin 'ende heute', ist faktisch ungenau, verfrüht, spekulativ und irreführend.“ Er fügte hinzu, dass keine Zeitung das Ende der Amtszeit eines Beamten erklären könne. Der NPS kritisierte die Schlagzeile der Daily Nation „Tenure Ends for DCI Boss Haunted by Abductions“ als leichtsinnig. Unter Amin setzte die DCI Reformen um, modernisierte forensische Systeme und baute die Beziehungen zu Interpol und FBI aus. Amin wurde 2025 als afrikanischer Delegierter in das Interpol-Exekutivkomitee gewählt. Dennoch sah er sich Kritik bezüglich ungelöster Fälle wie dem Massengrab in Kericho und den Gen-Z-Protesten ausgesetzt. Der stellvertretende DCI-Direktor John Onyango gilt als möglicher Nachfolger. Präsident William Ruto wird den nächsten Direktor auf Empfehlung der National Police Service Commission ernennen.