Nvidia führt ab 2026 eine Obergrenze für Streaming-Stunden bei seinem Cloud-Gaming-Dienst GeForce Now ein, die auch langjährige zahlende Mitglieder betrifft. Diese Änderung ersetzt mögliche Gebührenerhöhungen und erhält unbegrenzten Zugriff für Abonnenten der Founders-Stufe. Die Maßnahme soll die Service-Ressourcen angesichts wachsender Nachfrage managen.
Nvidia hat eine neue Richtlinie für seine Cloud-Gaming-Plattform GeForce Now angekündigt, die ab dem 1. Januar 2026 Limits für Streaming-Stunden einführt. Bisher waren aktive zahlende Mitglieder, die vor 2025 beigetreten sind, von jeglichen Obergrenzen befreit, doch diese Ausnahme endet, sodass sie denselben Einschränkungen wie neuere Abonnenten unterliegen. Nur Mitglieder der Founders-Stufe behalten unbegrenzte Spielzeit, wie Nvidia bestätigt hat.
Die Entscheidung dient als Alternative zu Preiserhöhungen bei Abonnements und ermöglicht es Nvidia, die Nutzung zu kontrollieren, ohne sofortige Preissteigerungen. GeForce Now erlaubt Nutzern, PC-Spiele aus der Cloud zu streamen, und unterstützt Titel von verschiedenen Plattformen ohne High-End-Hardware. Diese Obergrenze könnte Spieler beeinträchtigen, die auf lange Sessions angewiesen sind, insbesondere bei umfangreichen RPGs oder Multiplayer-Spielen.
Im Anschlag wurden keine genauen Details zu den Stundenlimits pro Stufe genannt, doch die Änderung spiegelt breitere Herausforderungen im Cloud-Gaming wider, wo Serverkapazitäten und Bandbreitenbedarf steigen. Nvidias Schritt unterstreicht die Beliebtheit des Dienstes seit dem Start, mit Millionen Nutzern, die Spiele wie Cyberpunk 2077 und Fortnite remote spielen.
Spieler niedrigerer Stufen müssen möglicherweise ihre Spielgewohnheiten anpassen oder auf Founders upgraden, um unterbrechungsfreien Zugriff zu haben. Diese Politikverschiebung positioniert GeForce Now wettbewerbsfähig gegenüber Konkurrenten wie Xbox Cloud Gaming und Nachfolgern von Google Stadia und betont nachhaltiges Wachstum statt Expansion um jeden Preis.