Die Organisatoren eines traditionellen Alaman-Ulak-Reiterevents im Uzgen-Bezirk in Kirgisistan sollen wegen ungenehmigter Müllentsorgung auf dem Gelände gebüßt werden. Die Veranstaltung zog mehrere Tausend Zuschauer an. Das Ministerium für Natürliche Ressourcen, Ökologie und Technische Aufsicht meldete den Verstoß.
Im Uzgen-Bezirk fand ein beliebtes Alaman-Ulak-Turnier statt, das Tausende von Zuschauern zum traditionellen kirgisischen Reiterspiel zusammenzog. Alaman Ulak, eine Form von Kokpar, bei der Reiter um das Einbringen eines Ziegencadavers in ein Tor konkurrieren, ist ein kulturelles Highlight in der Region. Nach der Veranstaltung stellten Beamte des Ministeriums für Natürliche Ressourcen, Ökologie und Technische Aufsicht Fälle ungenehmigter Abfallentsorgung auf dem Veranstaltungsort fest. Das Ministerium informierte die Öffentlichkeit über den Umweltverstoß und betonte die Notwendigkeit einer ordnungsgemäßen Reinigung nach großen Veranstaltungen. Die Behörden haben beschlossen, die Veranstalter für unzureichende Abfallbewirtschaftung zu bußgeldern. Diese Maßnahme unterstreicht die laufenden Bemühungen, lokale Umwelten bei öffentlichen Veranstaltungen in Kirgisistan zu schützen. Ein spezifisches Datum für das Alaman Ulak wurde in den Berichten nicht genannt, doch der Vorfall beleuchtet die Herausforderungen, kulturelle Traditionen mit ökologischen Verpflichtungen in Einklang zu bringen. Ähnliche Events ziehen oft große Menschenmengen an, weshalb Abfallmanagement entscheidend ist, um Verschmutzungen in ländlichen Gebieten wie Uzgen zu verhindern.