Der stellvertretende Umweltminister Narend Singh teilte dem Parlament diese Woche mit, dass die Keulung von Elefanten das letzte Mittel bleibt und eine ministerielle Genehmigung erfordert. Abgeordnete äußerten Besorgnis über Verzögerungen durch die Provinzen North West und KwaZulu-Natal, die solche Maßnahmen unvermeidbar machen könnten. Der Schwerpunkt lag auf der Stagnation nicht-tödlicher Optionen wie der Immunokontrazeption in Reservaten wie Madikwe.
Der DA-Abgeordnete Andrew de Blocq stellte infrage, warum frühere parlamentarische Richtlinien zum Elefantenmanagement ignoriert wurden. Er wies auf das Fehlen des Berichts des Provincial Elephant Task Team hin, der für November 2025 geplant war, sowie auf den Ausschluss der NSPCA von zentralen Prozessen trotz entsprechender Anweisungen.
Verzögerungen bei der Umsetzung von Vereinbarungen zur Immunokontrazeption im Madikwe Game Reserve haben seit 2020 zu mindestens 400 vermeidbaren Elefantengeburten geführt. Eine überarbeitete Vereinbarung, die nach einem Besuch im Oktober 2025 gefordert wurde, steckt weiterhin fest, wobei eine Umsetzung vor 2027 unwahrscheinlich ist.
Singh betonte, dass eine Keulung erst nach Ausschöpfung aller anderen Optionen in Betracht gezogen würde. Abgeordnete warnten jedoch, dass administrative Versäumnisse und mangelnde Transparenz Bedingungen schaffen könnten, unter denen tödliche Maßnahmen unausweichlich erscheinen.