Pepsi beendet Sponsoring des Wireless Festivals nach Kritik an Ye als Headliner

Pepsi hat sein zehnjähriges Sponsoring des Londoner Wireless Festivals nach wachsender Kritik – unter anderem vom britischen Premierminister Keir Starmer und dem Londoner Bürgermeister Sadiq Khan – zurückgezogen, da Ye als Headliner für alle drei Abende gebucht wurde. Das Festival ist weiterhin für den 10. bis 12. Juli im Finsbury Park geplant.

Diese Entwicklung folgt auf erste Verurteilungen, die Anfang der Woche von Bürgermeister Khan und jüdischen Organisationen wie dem Jewish Leadership Council in Großbritannien geäußert wurden. Sie bezeichneten die Buchung angesichts des zunehmenden Antisemitismus als 'zutiefst verantwortungslos'.

Pepsi, das die Veranstaltung seit 2015 unter dem Namen 'Pepsi MAX Presents Wireless' vermarktete, bestätigte den Rückzug am 5. April. Ein Sprecher teilte Billboard mit: 'Pepsi hat beschlossen, sein Sponsoring des Wireless Festivals zu beenden.' Festival Republic (ein Unternehmen von Live Nation) hatte Ye – ehemals Kanye West – am 31. März als Headliner angekündigt und eine 'dreitägige Reise durch seine ikonischsten Platten' beworben. Dies markiert seine Rückkehr auf britische Bühnen, nachdem er 2014 bereits als Headliner beim Wireless auftrat.

Premierminister Keir Starmer erklärte: 'Es ist zutiefst besorgniserregend, dass Kanye West trotz seiner früheren antisemitischen Äußerungen und der Verherrlichung des Nationalsozialismus für einen Auftritt beim Wireless gebucht wurde. Antisemitismus in jeder Form ist abscheulich... Jeder trägt die Verantwortung dafür, dass Großbritannien ein Ort bleibt, an dem sich jüdische Menschen sicher und geschützt fühlen.'

Die Veranstalter haben sich bisher nicht zu dem Verlust des Sponsors oder der Kritik geäußert; auf der Website wurde Pepsi am Sonntag noch als Partner gelistet. Der Ticketverkauf beginnt am Dienstag.

Yes Vergangenheit umfasst antisemitische Aussagen, den 2025 veröffentlichten Song 'Heil Hitler', Hakenkreuz-Merchandise und Lob für die Nazi-Ideologie. Im Januar gab er eine öffentliche Entschuldigung ab, in der er Hirnschäden nach einem Autounfall im Jahr 2022 für sein Verhalten verantwortlich machte. Kürzlich veröffentlichte er das Album 'Bully' (28. März) und trat in Los Angeles sowie Mexiko-Stadt auf.

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