Plattformfahrer von Apps wie Uber blockierten am 30. März den Paseo de la Reforma in Mexiko-Stadt und verursachten ab 8:00 Uhr morgens Verkehrsbehinderungen. Die vom Movimiento Colectivo de Trabajadores de Plataformas organisierte Demonstration forderte bessere Tarife und geringere Provisionen. Die Polizei von Mexiko-Stadt griff ein, um die Blockaden zu bewältigen.
Plattformfahrer versammelten sich am Montag, dem 30. März, um 8:00 Uhr am Ángel de la Independencia. Sie führten zeitweilige Blockaden an der Kreuzung von Paseo de la Reforma und Florencia durch, was laut dem Centro de Orientación Vial des Secretaría de Seguridad Ciudadana von Mexiko-Stadt zu Verkehrskomplikationen führte. Die Demonstration verlief über zwei Hauptrouten: eine zu den Uber-Büros in der Hamburgo 206 in der Colonia Juárez, Bezirk Cuauhtémoc; und eine weitere entlang des Periférico zum Distrito Polanco am Boulevard Manuel Ávila Camacho 137, Bezirk Miguel Hidalgo. Gegen 13:00 Uhr blockierten sie kurzzeitig den Periférico in Miguel Hidalgo, wurden jedoch von der Polizei aufgelöst. Das Movimiento Colectivo de Trabajadores de Plataformas forderte einen Dialogtisch, um die Tarife zu verbessern, Provisionen von über 25 % ihres Einkommens zu reduzieren, den Betrieb am Aeropuerto Internacional de la Ciudad de México (AICM) zu ermöglichen und eine fairere Regulierung zu erreichen. Zudem prangerten sie überhöhte Gebühren durch Uber an. Die Polizei von Mexiko-Stadt kesselte die Demonstranten mit ihren Fahrzeugen in der Nähe des Ángel de la Independencia ein. Die Teilnehmerzahl wurde auf etwa 250 Personen geschätzt, wobei es zu Störungen auf dem Paseo de la Reforma, dem Periférico und im Gebiet Polanco kam; die Behörden empfahlen alternative Routen.