Hafenarbeiter kündigen für Donnerstag landesweiten Streik wegen nicht erfüllter Regierungsabkommen an

Der Gewerkschaftsbund der chilenischen Hafenarbeiter hat für den 18. Juni zu einem landesweiten Streik aufgerufen. Die Gruppe wirft der Regierung vor, Vereinbarungen zu Gnadeneinkommen und Witwenrenten nicht eingehalten zu haben.

Die Confederación Unión Portuaria de Chile, die rund 6.000 Hafenarbeiter vertritt, gab am 14. Juni eine Erklärung heraus, in der sie den Arbeitskampf ankündigte. Die Gewerkschaft teilte mit, dass sie monatelang Gespräche mit dem Arbeitsministerium geführt habe, ohne dass die unterzeichneten Vereinbarungen umgesetzt wurden.

Die Hafenarbeiter wiesen darauf hin, dass ausstehende Fälle für Gnadeneinkommen ungelöst blieben und Witwen weiterhin ohne eine endgültige Regelung dastünden. Sie kritisierten zudem zugesagte Dekrete, die bislang nicht unterzeichnet wurden.

Die Organisation erklärte, sie könne den Arbeitskampf aussetzen, falls die Regierung die Verpflichtungen noch in dieser Woche oder am Donnerstag erfülle. Der Streik war bereits im April aufgrund fehlender Reaktionen angekündigt worden.

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