Postnord verschickt 150.000 fehlerhafte Benachrichtigungen

Postnord hat 150.000 Benachrichtigungen an Kunden über Pakete verschickt, die nicht existieren. Der Fehler geht auf einen Systemausfall bei einem Lieferanten zurück und betrifft Privatkunden, die zuvor Waren aus China bestellt haben. Das Unternehmen betont, dass es sich nicht um Betrug handelt.

Am Mittwoch, dem 30. Oktober 2025, hat Postnord 150.000 Frachtetiketten und Benachrichtigungen an seine Kunden versendet. Diese Meldungen bezogen sich auf alte Bestellungen aus China, aber es gab keine Pakete zur Abholung. Die Ursache ist ein Systemfehler bei einem externen Anbieter von Benachrichtigungsdiensten, so Postnord.

Pressechef Anders Porelius erklärte in einer Pressemitteilung: «Wir sind derzeit in Gesprächen darüber, wie die fehlerhafte Datenübertragung und die Benachrichtigungen entstehen konnten. Es ist wichtig zu betonen, dass es sich hierbei nicht um Betrug handelt.» Er fügte hinzu: «Da die Benachrichtigung an eine alte Bestellung gekoppelt ist und somit falsch ist, gibt es kein Paket zur Abholung. Der Empfänger kann sich sicher fühlen und sie ignorieren. Wir entschuldigen uns, falls jemand durch die Benachrichtigungen belästigt oder verunsichert wurde.»

Bisher haben rund 170 Kunden den Kundenservice von Postnord wegen des Problems kontaktiert. Das Unternehmen rät Betroffenen, die kürzlich nicht aus China bestellt haben, die Benachrichtigungen zu ignorieren. Postnord arbeitet mit dem Lieferanten zusammen, um den Vorfall zu untersuchen und ähnliche Fehler in Zukunft zu verhindern. Der Vorfall hat bei Kunden Besorgnis ausgelöst, deutet aber auf keine Sicherheitsrisiken oder betrügerische Aktivitäten hin.

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