Zellstoffexporte steigen, aber Branche könnte Ungleichgewicht erleben

Braziliens Zellstoffexporte erreichen 2025 ein Rekordhoch mit 22,25 Millionen Tonnen und Einnahmen von 10,25 Milliarden US-Dollar. Experte Andreas Mirow warnt jedoch vor einem potenziellen strukturellen Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage in den kommenden Jahren.

Der Sektor der Waldprodukte hat in den Agrobusiness-Exporten Brasiliens an Bedeutung gewonnen. 2025 erzielte er 16,5 Milliarden US-Dollar an Auslandseinnahmen, was 9,8 % der gesamten 169,3 Milliarden US-Dollar aus dem Agrobusiness entspricht, laut Secex-Daten.  nnZellstoff zeichnet sich durch stetiges Wachstum aus. In den 2000er Jahren exportierte Brasilien 3 Millionen Tonnen und erzielte 1,4 Milliarden US-Dollar. Bis 2025 stieg das Volumen auf 22,25 Millionen Tonnen, einen Rekordwert, der 10,25 Milliarden US-Dollar einbrachte. Alle fünf Jahre kommt das Land mit etwa 5 Millionen Tonnen zum externen Markt hinzu: 12 Millionen 2015, 16,2 Millionen 2020 und 22,25 Millionen 2025.  nnAls weltweit größter Produzent waren 2025 die Hauptabnehmer Brasiliens China mit 10,6 Millionen Tonnen, gefolgt von den USA (2,97 Millionen) und Italien (1,81 Millionen). Die chinesische Nachfrage wuchs von 98.000 Tonnen in den 2000er Jahren auf 3,9 Millionen 2015 und 10,6 Millionen 2025.  nnAndreas Mirow, Mitgründer von Mirow & Co. sowie ehemaliger Experte bei Aracruz Celulose und McKinsey & Company, warnt, dass internationale Veränderungen zu einem Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage führen könnten, was Preise und Exporte beeinträchtigt. „Die Branche könnte ein strukturelles Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage erleben, mit direkten Auswirkungen auf Preise und Exporte“, sagt Mirow. Seine Analyse berücksichtigt globale Faktoren, die lokal noch nicht weit verbreitet sind.

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