Bernardo Larraín Matte, seit April 2025 Vorstandsvorsitzender von CMPC, hat seinen ersten Aktionärsbrief veröffentlicht, in dem er sich auf die Herausforderungen und zukünftigen Strategien des Jahres konzentriert. Der Unternehmensgewinn halbierte sich zwischen 2024 und 2025 infolge der Marktverschlechterung. Er betonte Maßnahmen zur Resilienz und Chancen durch die globale Zellstoffnachfrage.
Bernardo Larraín Matte übernahm im April 2025 den Vorsitz des Verwaltungsrats von CMPC und beschrieb in seinem ersten Aktionärsbrief das ungünstige Umfeld. „Als ich im April 2025 den Vorstandsvorsitz übernahm, erlebten wir eine Verschlechterung in den verschiedenen Märkten, in denen wir tätig sind. Diese Trends verschärften sich und erklären zusammen mit einigen internen Faktoren die schwachen Ergebnisse von CMPC im Jahr 2025“, schrieb er. Das Zellstoffgeschäft war mit einer geringeren Nachfrage aufgrund von Handelskonflikten, weltweiter Überproduktion, Preisrückgängen und steigenden Kosten konfrontiert. Faktoren wie die US-Zollpolitik und Verschiebungen hin zur Eigenversorgung wirkten sich indirekt auf den Sektor aus. Larraín Matte merkte an, dass der Krieg im Nahen Osten Auswirkungen auf die Energie- und globalen Märkte haben könnte. Das Unternehmen setzte einen Resilienzplan um, um Fixkosten, Logistikkosten und Investitionsausgaben zu senken sowie das Betriebskapital zu optimieren. Zudem wurde die Bilanz durch eine hybride Anleihe und die Analyse der Monetarisierung von Vermögenswerten gestärkt. Mit Blick auf die Zukunft erwartet er eine höhere Nachfrage in Schwellenländern, bei Verpackungen für den E-Commerce sowie bei innovativen Anwendungen wie Biokunststoffen und Textilien. Er hob das Projekt Natureza in Brasilien hervor, eine Investition in Höhe von 4,5 Milliarden US-Dollar, mit der die Kapazität für Kurzfaserzellstoff jährlich um 2,5 Millionen Tonnen verdoppelt werden soll. Chinas fünfzehnter Fünfjahresplan werde die Nachfrage nach Forstprodukten weiter ankurbeln.