Carlos Queiroz bezeichnete die Leitung der ghanaischen Nationalmannschaft bei seiner Vorstellung als neuer Trainer der Black Stars als die größte Herausforderung seiner bisherigen Laufbahn. Er wurde vor 10 Tagen ernannt und wird das Team in der Gruppe L gemeinsam mit England, Kroatien und Panama in die Weltmeisterschaft 2026 führen. Queiroz betonte die hohen Erwartungen und die Notwendigkeit von Geschlossenheit, um erfolgreich zu sein.
Queiroz, der seine elfte Position als Nationaltrainer antritt, sprach auf seiner Einführungspressekonferenz über die Anforderungen des Jobs. „Nach acht Nationalmannschaften ist dies die größte Herausforderung meiner Karriere“, sagte er. „Denn wenn man für Ghana arbeitet, erwartet niemand etwas anderes als Sieg um Sieg.“ Ghana hatte zuletzt Schwierigkeiten, verpasste die Qualifikation für den Afrika-Cup 2025 und kam seit dem Erreichen des Viertelfinals 2010 nicht mehr über die Gruppenphase hinaus. Das aufgestockte Turnier 2026 bietet neue Hoffnung, da acht der zwölf besten Gruppendritten die K.-o.-Runde erreichen. Queiroz bleibt trotz seiner bisherigen WM-Bilanz, die ein Ausscheiden in der zweiten Runde mit Portugal sowie das Vorrunden-Aus mit dem Iran bei drei Turnieren umfasst, optimistisch. „Wenn wir zusammenhalten und die richtige Mentalität an den Tag legen, können wir jeden Gegner der Welt schlagen“, erklärte er. „Es gibt im Fußball nur ein Heilmittel: gewinnen. Mein Job ist es, die richtigen Spieler auszuwählen, um die richtige Mannschaft zu formen. Eine Gruppe talentierter Spieler ist nicht immer ein großartiges Team.“ Er betonte den Teamgeist gegenüber Einzelspielern. „Die Mannschaft ist der wichtigste Spieler. Niemand besitzt das Trikot der Nationalmannschaft, man muss es sich verdienen“, fügte Queiroz hinzu. Mit Blick über das Sommerturnier in Nordamerika hinaus versprach er, zukünftige Talente zu entwickeln. „Dies ist ein Land der Fußballer. Meine Pflicht ist es, die Gegenwart zu verwalten, aber auch die Zukunft zu gestalten – eine Generation, die Ghana nicht nur zu einem Land von Fußballern, sondern zu einem Land von Champions machen kann.“