Präsident Cyril Ramaphosa reist nach Chicago, um am Samstag bei der Homegoing-Lebensfeier für den verstorbenen Reverend Jesse Jackson zu sprechen. Die Veranstaltung folgt einer öffentlichen Zeremonie am Freitag mit prominenten US-Persönlichkeiten. Ramaphosas Teilnahme erfolgt auf Wunsch der Jackson-Familie.
Präsident Cyril Ramaphosa wird am Donnerstagabend Südafrika nach Chicago verlassen, wo er am Samstag der „Homegoing Celebration of Life for Reverend Jesse Jackson“ beiwohnen wird. Die Jackson-Familie hat ihn eingeladen, bei der Veranstaltung eine Ansprache zu halten. Die Zusammenkunft am Samstag in Chicago schließt eine Reihe von Gedenkveranstaltungen für Jackson ab, der letzten Monat im Alter von 84 Jahren starb, nachdem er mit einer neurologischen Erkrankung gekämpft hatte, die seine Sprechfähigkeit und Mobilität beeinträchtigte, sowie einer langjährigen Parkinson-Diagnose. Vorangestellt ist eine öffentliche Homegoing-Zeremonie am Freitag im House of Hope, einer Arena mit 10.000 Plätzen in der Stadt. Diese Veranstaltung wird voraussichtlich führende Mitglieder der Demokratischen Partei anziehen, darunter die ehemaligen First Families: die Bidens, Obamas und Clintons. Bei der Freitagszeremonie treten die Sängerin und Schauspielerin Jennifer Hudson sowie die Gospel-Künstler Pastor Marvin Winans und Bebe Winans auf. Ansprachen sind von Illinois-Gouverneur J.B. Pritzker und Chicago-Bürgermeister Brandon Johnson zu erwarten. Ramaphosa hat Jackson zuvor als globale moralische Autorität beschrieben, die sich für Gerechtigkeit als grenzüberschreitendes menschliches Streben eingesetzt hat. Die beiden Führer teilten 2018 einen Moment während der Gandhi Walk-Veranstaltung. Jacksons Tod hat weltweit Huldigungen ausgelöst, die sein lebenslanges Engagement für Gleichheit und Bürgerrechte hervorheben.