Rassie Erasmus setzt auf Tiefe bei den Forwards für Springboks-Tests 2026

Die Springboks aus Südafrika stehen 2026 vor einer anspruchsvollen Saison mit bis zu 13 Testmatches, einschließlich Nations Championship und vier Spielen gegen Neuseeland. Trainer Rassie Erasmus konzentriert sich auf die KaderTiefe, besonders bei den Locks, um den harten Zeitplan vor der WM 2027 zu meistern. Aktuelle Verletzungen und alternde Spieler unterstreichen die Notwendigkeit einer sorgfältigen Planung.

Die Springboks bereiten sich auf eine der intensivsten Saisons der Rugby-Geschichte im Jahr 2026 vor, potenziell mit 13 Tests. Dazu gehören sieben Nations-Championship-Spiele, vier aufeinanderfolgende Matches gegen Neuseeland in der Greatest-Rivalry-Serie sowie mögliche Einzelspiele gegen Australien und Argentinien. Die Serie gegen die All Blacks erstreckt sich von Ende August bis Anfang September, mit den ersten drei Tests in Südafrika und einem möglichen Decider in Baltimore, USA. Das Nations Championship endet mit einem Finale in London am 29. November. Trainer Rassie Erasmus betonte bei einem informellen Medientreffen in Kapstadt diese Woche die Herausforderungen. Die Saison 2025 diente als Generalprobe, bei der das Team 50 Spieler in 14 Spielen einsetzte, aber pro Spielblock auf 36 Spieler begrenzte. Sie gewannen alle fünf Matches ihrer November-Tour durch Europa gegen Japan, Frankreich, Italien, Irland und Wales innerhalb von fünf Wochen und gewannen wertvolle Erkenntnisse zur Bewältigung aufeinanderfolgender Top-Tests. Eine zentrale Sorge ist die Tiefe bei den Locks. Veteranen wie Eben Etzebeth und Franco Mostert sind zur WM 2027 in Australien 35 Jahre alt, während Lood de Jager von einer Hüftoperation genesen muss und Pieter-Steph du Toit von einer Schulterverletzung. Spieler wie Ruan Nortjé (18 Caps) und Salmaan Moerat, der mit Beinproblemen zu kämpfen hatte, bieten Potenzial, können aber nicht jedes Spiel übernehmen. Erasmus könnte auf Universalforwards wie Jean-Luc du Preez, BJ Dixon und Vincent Tshituka setzen oder Optionen wie Marvin Orie und Jason Jenkins wieder aufgreifen. Jüngere Talente wie Ruan Venter, Cobus Wiese und Bathobele Hlekani könnten in weniger anspruchsvollen Matches zum Einsatz kommen, etwa im Juli gegen Wales. Der Ausgleich zwischen Erfahrung und Jugend wird gegen starke Setpiece-Teams wie England, Neuseeland, Irland und Frankreich entscheidend sein.

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