Springbok-Trainer Rassie Erasmus wurde als Person des Jahres 2025 von Daily Maverick ausgezeichnet, geehrt für seine transformative Führung und die herausragenden Erfolge des Teams.
Rassie Erasmus, der Cheftrainer der Springboks, wurde als Person des Jahres 2025 von Daily Maverick geehrt. Diese Auszeichnung unterstreicht seine Rolle bei der Neudefinition von Führung im Sport, mit Schwerpunkt auf Empathie, Verantwortung und Nationenbildung statt bloßer Siege.
Unter der Leitung von Erasmus behielten die Springboks ihre Position als weltbestes Team für die dritte Saison in Folge. Sie gewannen die Rugby Championship zum zweiten Mal in Folge und verteidigten erstmals diesen Titel der Südhalbkugel. Das Team hielt zudem den Freedom Cup gegen Neuseeland und den Nelson Mandela Challenge Plate gegen Australien.
Zu den Höhepunkten zählte ein Rekordsieg mit 43:10 über Neuseeland in Wellington, die schwerste Testniederlage der All Blacks. Die Boks siegten in allen fünf Spielen ihrer Novembertour durch Europa und Großbritannien, beendeten eine 13-jährige Negativserie gegen Irland und schlossen mit 12 Siegen aus 14 Tests ab – eine Erfolgsquote von 86 %. Sie erzielten einen Rekord von 81 Trys, im Schnitt 5,8 pro Spiel.
Einzelstars glänzten ebenfalls: Malcolm Marx wurde World Rugby Men’s 15s Player of the Year, Ox Nché und Pieter-Steph du Toit waren nominiert. Der junge Flieger Sacha Feinberg-Mngomezulu stellte mit 37 Punkten gegen Argentinien in Durban einen Bok-Rekord auf. In 14 Tests kamen 49 Spieler zum Einsatz, während das Team seinen Angriff weiterentwickelte und Power-Plays nutzte.
Erasmus' Vision geht über das Feld hinaus. Seit 2018 setzt er auf ein Springboks-Team, das die vielfältige südafrikanische Gesellschaft widerspiegelt, mit Talenten aus Townships bis zu Eliteschulen. Sein Ansatz fördert kollektive Beiträge der Assistenten, lenkt Ego produktiv und fordert hohe Standards ohne Toxizität. Er hat seinen Vertrag bis 2031 verlängert, engagiert für anhaltende Exzellenz und nationale Inspiration.
Wie der Artikel bemerkt, „hat Erasmus wahrscheinlich mehr für Nationenbildung und das gute Gefühl der Südafrikaner über sich und ihr Land getan als jeder Politiker oder Entertainer seit Jahrzehnten.“ Die Boks symbolisieren das Potenzial Südafrikas durch Planung und harte Arbeit.