Verwandter eines Beschuldigten stellt sich wegen Drohungen im Fall Jeremías Monzón

Ein Verwandter eines der Beschuldigten im Mordfall Jeremías Monzón, einem 15-jährigen Jungen, der in Santa Fe erstochen wurde, stellte sich der Justiz, nachdem er einen Freund des Opfers in sozialen Medien bedroht hatte. Maximiliano U., Halbbruder eines Verdächtigen, schickte einschüchternde Nachrichten wie „Willst du, dass ich dir den Kopf einschlage?“ an einen 21-jährigen, der Gerechtigkeit sucht. Der Mann wurde wegen einfacher Bedrohung angeklagt.

Der Mord an Jeremías Monzón ereignete sich am 18. Dezember in Santa Fe, als der 15-Jährige mit 23 Stichverletzungen getötet wurde. Laut Akten des Gerichts nahmen auch zwei 14-Jährige am Angriff teil, die identifiziert, aber aufgrund ihrer Straffreiheit an ihre Familien zurückgegeben wurden. Die Freundin des Opfers, Milagros A., 16, befindet sich weiterhin in einer Jugendstrafanstalt in Rosario. Am Montag kam ein neuer Vorfall zum Fall hinzu: Maximiliano U., Halbbruder eines der Mordverdächtigen, stellte sich freiwillig im Büro des öffentlichen Anklägers (MPA) mit seinem Anwalt. Er wurde wegen Bedrohung eines 21-jährigen Freundes des Opfers über private Instagram-Nachrichten gesucht. Die Anzeige, die bei der 14. Polizeiwache in San José del Rincón erstattet wurde, enthält Phrasen wie „hör auf mit dem Unsinn zu posten, weil ich dich holen komme“, „Willst du, dass ich dir den Kopf einschlage?“ und „Ich fülle dich mit Kugeln“. Die Polizei hatte versucht, ihn in seinem Haus in Colastiné zu verhaften, konnte ihn aber nicht finden. Nun steht Maximiliano U. der Justiz zur Verfügung in einem Verfahren wegen „einfacher Bedrohung“. Staatsanwältin Rosana Peresín wird in Kürze Anklage erheben. Familie und Freunde von Jeremías fordern weiterhin Gerechtigkeit, während die Ermittlungen voranschreiten.

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