Der Steelers-Reporter Mark Kaboly prognostiziert eine 99-prozentige Wahrscheinlichkeit für eine Rückkehr von Aaron Rodgers nach dem Sieg des Teams in der AFC North, während man auf den Beginn der OTAs am 18. Mai wartet. Ein Bericht, wonach die Arizona Cardinals Interesse an Rodgers gezeigt hätten, wurde von Teamquellen und Trainer Mike LaFleur schnell heruntergespielt.
Aaron Rodgers wägt nach dem AFC-North-Titel der Pittsburgh Steelers in der vergangenen Saison seine NFL-Zukunft ab. Die Steelers haben den 42-jährigen Quarterback mit einem Angebot für unbeschränkte Free Agents belegt, das einen Kompensationspick für 2027 einbringen könnte, sollte er vor dem 22. Juli bei einem anderen Team unterschreiben. Eigentümer Art Rooney II hat den Beginn der organisierten Teamaktivitäten (OTAs) am 18. Mai als Zieltermin für eine Entscheidung ausgegeben. Kaboly schätzt die Chancen auf eine Rückkehr von Rodgers nach Pittsburgh auf über 99 Prozent. Trainer Mike McCarthy steht in regelmäßigem Kontakt mit Rodgers und lobte den Quarterback im zweiten Jahr, Will Howard. Spekulationen über eine Verbindung zwischen Rodgers und den Arizona Cardinals kamen auf, als Pat Rooney Jr., ein Familienmitglied der Eigentümerfamilie der Steelers, im Podcast PBKC Picks äußerte, dass die Cardinals wegen Rodgers angefragt hätten. Der Bericht wurde jedoch schnell von einer ESPN-Quelle aus dem Umfeld der Cardinals dementiert, die ein ernsthaftes Interesse mit einem klaren „Überhaupt nicht“ abtat. Auch Cardinals-Cheftrainer Mike LaFleur spielte die Idee herunter. Die schwache Bilanz der Arizona Cardinals von 3-14 im letzten Jahr und das Fehlen einer Playoff-Teilnahme machen das Team zu einem wenig attraktiven Ziel für die möglicherweise letzte Saison von Rodgers. Analysten erwarten Klarheit rund um die OTAs oder das Minicamp Anfang Juni, wobei sich die Optionen für Rodgers wahrscheinlich auf einen Verbleib in Pittsburgh oder den Rücktritt beschränken.