Die Polizei in Makassar untersucht einen mutmaßlichen Terrorakt, nachdem ein Restaurant am Freitagabend ein mysteriöses Paket mit einem Ziegenkopf erhalten hat. Der Eigentümer meldete den Fund, hielt es zunächst für einen Hundekopf. Die Ermittlungen laufen, um das Motiv des Täters aufzudecken.
Beamte von Polsek Panakukang untersuchen einen mutmaßlichen Terrorakt im Zusammenhang mit dem Versand eines Ziegenkopfs in einer Pappschachtel an ein Restaurant in der Jalan Abdullah Daeng Sirua in Makassar, Süd-Sulawesi. Der Vorfall ereignete sich am Freitag, dem 2. Januar 2026, gegen 20:40 Uhr WITA, als der Restaurantbesitzer ein mysteriöses Paket in roter Plastikfolie mit einer braunen Pappschachtel vor dem Lokal entdeckte.
Der Eigentümer wurde misstrauisch und meldete es der Polizei. „Der Ladenbesitzer hat es dem Büro gemeldet. Zunächst dachte er, es sei ein Hundekopf, weil es ähnlich aussah. Aber es stellte sich als Ziegenkopf heraus“, sagte Kanit Reskrim Polsek Panakukang, Iptu Nasrullah, als er am Samstag in Makassar bestätigt wurde.
Ein virales Video in den sozialen Medien zeigt Polizeibeamte, die das Paket mit dem Eigentümer untersuchen, bevor sie den Ziegenkopf in den Müll werfen. Ermittler von Polsek Panakukang führen eine gründliche Untersuchung durch, um das Motiv hinter dem Versand aufzudecken. „Noch in Untersuchung, wissen (das Motiv) noch nicht. Das Opfer hat es gemeldet. Das wird derzeit vertieft, wir informieren bei Entwicklungen“, sagte Nasrullah.
Leider wurde das Beweismaterial in Form des Ziegenkopfstücks nach der Sammlung durch das tägliche Müllwagen-Team auf die Deponie Tamangapa Antang gebracht und entsorgt. „Es ist schon weggeworfen, das (der Ziegenkopf) ist zur Antang-Deponie“, erklärte er. Die Polizei hofft, trotz des Verlusts des Hauptbeweismaterials bald den Täter zu identifizieren.