Die Polizei von Goa hat den Russen Alexei Leonov wegen des mutmaßlichen Mordes an zwei russischen Frauen festgenommen, der nun angibt, insgesamt fünf getötet zu haben. Ermittler prüfen seine Aussagen, die zwei weitere russische Frauen und den Tod einer Frau aus Assam umfassen. Er wurde für 14 Tage in Polizeihaft remanded.
In Arambol, Goa, wurde am 18. Januar die Leiche von Elena Kasthanova (37) in ihrer gemieteten Unterkunft gefunden, mit durchschnittener Kehle und Händen auf dem Rücken gefesselt. Die Polizei erklärte, Leonov habe sie angegriffen, mit einem Seil gefesselt und ihr die Kehle mit einer scharfen Waffe durchgeschnitten. Kasthanova war am 24. Dezember in Goa angekommen und arbeitete als Go-Go-Tänzerin und Usher bei Hochzeiten. Das zweite Opfer, Elena Vaneeva (37), war Bubble-Performerin und kam letzte Woche nach Goa. In der Nacht des 17. Januar nach 23 Uhr soll Leonov ihr die Kehle mit einem scharfen Messer durchgeschnitten haben. Leonov hatte eine enge Beziehung zu beiden Frauen und lebte mit ihnen. Die Behörden nannten einen finanziellen Streit als Motiv, obwohl seine Aussagen auf obsessive Bindungen hindeuten, die zu den Verbrechen führten. Bei der Vernehmung gab Leonov an, zwei weitere russische Frauen getötet zu haben, eine deren Leiche im Dezember 2025 als unnatürlicher Tod gemeldet wurde. Er bekannte sich auch zum Tod einer 40-jährigen Frau aus Assam, die am 14. Januar als unnatürlich registriert wurde. Die Ermittler beschrieben seine Angaben als skizzenhaft und widersprüchlich, was weitere Untersuchungen und Autopsien erfordert. Ein hochrangiger Offizier sagte: „Wir können nicht alle seine Aussagen für bare Münze nehmen.“ Leonov zeigt psychopathische Tendenzen, freundet sich mit Ausländern an, hauptsächlich Russen, und verwendet Methoden wie das Durchschneiden der Kehle oder Erstickung. Die Polizei setzt die Verhöre fort, um nach weiteren Opfern zu suchen.