Schatten der Erpressung am Musi-Fluss

Auf dem Gelände von Benteng Kuto Besak in Palembang zwingt ein lokaler Schläger eine besuchende Familie, eine illegale nächtliche Gebühr zu zahlen. Der Vorfall beleuchtet inoffizielle Machtdynamiken entlang des Musi-Flusses. Diese fiktive Geschichte wirft Licht auf die beunruhigende Praxis der Erpressung, die die Gemeinschaft plagt.

Der Nachthimmel über Palembang wird als matter Leinwand dargestellt, mit den Lichtern der Jembatan Ampera, die asymmetrisch auf den Gewässern des Musi-Flusses widerstrahlen—schön für Touristen, dunkel für diejenigen, die die Geschichten dahinter kennen. Auf dem Gelände von Benteng Kuto Besak—oft als BKB bezeichnet—gibt es ein unkartiertes Gebiet, das von Raka kontrolliert wird, einem jungen Mann in einer abgetragenen Lederjacke, der einst Straßenkind war.

Raka schlief früher unter Brücken und wurde von Schlägern geschlagen, weil er Mineralwasser ohne 'Erlaubnis' verkaufte. Nun herrscht er über illegales Parken und nächtliche Bettler, Teil eines Systems, das aus Vernachlässigung gewachsen ist. In jener Nacht kam eine Familie aus Jakarta in einem silbernen Minibus an und parkte im Gebiet.

Arman, Rakas Untergebener, der vor zwei Monaten beigetreten ist, näherte sich dem Fahrer, Pak Hari. „Bang, nächtliche Gebühr. Wie du willst...“, sagte er beiläufig. Verwirrt zeigte Pak Hari seinen offiziellen Parkschein. „Ich habe schon dem offiziellen Parkwächter bezahlt. Hier ist der Schein“, erwiderte er.

Arman hielt inne, dann fuhr er fort: „Andere. Das ist für die Sicherheit“, in einem festeren Ton. Pak Hari schüttelte den Kopf und weigerte sich. Von ferne beobachtete Raka. Als Arman die Kontrolle verlor, näherte sich Raka mit schweren, bedachten Schritten. Das Kind auf dem Rücksitz begann zu weinen, was die Spannung zwischen den Gartenlichtern und den Schatten steigerte.

Diese fiktive Geschichte, die in einer Stadt spielt, die für Pempek und ihre maritime Geschichte bekannt ist, illustriert, wie Macht nicht durch Gesetz, sondern durch kühne Einschüchterung bestimmt wird. Praktiken wie Pungli spiegeln soziale Herausforderungen an den Ufern des Musi-Flusses wider.

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