Der spanische Nationalgerichtshof hat Shakira am Montag von den Vorwürfen des Steuerbetrugs für das Jahr 2011 freigesprochen, die von der Steuerbehörde erhoben wurden. Die Sängerin erhält eine Rückerstattung in Höhe von 55 Millionen Euro zuzüglich Verzugszinsen.
Das Urteil kam zu dem Schluss, dass die Künstlerin im Jahr 2011 trotz ihrer Beziehung zu dem Fußballer Gerard Piqué keinen steuerlichen Wohnsitz in Spanien hatte. Die Steuerbehörde hatte die Zahlung von Abgaben und Strafen für dieses Jahr gefordert, die nun zurückerstattet werden müssen.
Shakira erklärte, dass es niemals zu einem Betrug gekommen sei, und kritisierte den Rufschaden, den sie über acht Jahre hinweg erlitten habe. Sie sagte, die Entscheidung setze ein Zeichen gegen die Vermutung der Schuld, die von der Verwaltung angewendet werde.
Die Steuerbehörde plant, vor den Obersten Gerichtshof zu gehen. Gruppen wie die Kanzlei Robert Amsterdam und das Movimiento Contribuyentes en Acción betrachteten das Urteil als Beispiel für die Übergriffe der spanischen Steuerbehörde.