Frau, die sich in Villarrica mit Kast stritt, erhält wegen Betrugs ein nationales Reiseverbot

Das Garantiekontrollgericht von Iquique hat der Frau, die den Präsidentschaftskandidaten José Antonio Kast in Villarrica konfrontiert hatte, ein nationales Reiseverbot auferlegt. Sie wurde wegen Betrugs im Zusammenhang mit dem fingierten Verkauf von Mobiltelefonen angeklagt.

Das Gericht setzte eine 60-tägige Untersuchungsfrist fest und terminierte eine neue Anhörung für den 27. August um 10:00 Uhr. Die Frau wurde unter der Auflage eines nationalen Reiseverbots auf freien Fuß gesetzt.

Die Ereignisse ereigneten sich während einer Präsidentschaftsaktivität in Villarrica in der Region La Araucanía, bei der Landtitel an Mapuche-Familien übergeben wurden. Ein Kind weigerte sich, Kast zu begrüßen, woraufhin die Mutter in die Diskussion eingriff.

Nach dem Vorfall führten die Carabineros eine Identitätsüberprüfung der Frau durch. Dabei stellte sich heraus, dass gegen sie offene Haftbefehle wegen Betrugsfällen vorlagen. Den Unterlagen zufolge täuschten sie und eine weitere Person über soziale Medien den Verkauf von Mobiltelefonen für 330.000 Pesos vor.

Das Opfer zahlte zunächst 250.000 Pesos und anschließend 80.000 Pesos ein, erhielt das Gerät jedoch nie. Die förmliche Anklageerhebung fand an diesem Samstag in Iquique wegen mutmaßlicher betrügerischer Verkäufe über soziale Netzwerke statt.

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