Der Schneepack in der Sierra Nevada ist nach Wochen sonnigen Wetters nach Weihnachtsstürmen auf 59 Prozent des historischen Durchschnitts gesunken. Experten betonen, dass volle Reservoirs und die verbleibenden Wintermonate die Sorgen mildern. Skigebiete laufen reibungslos mit Kunstschneestütz.
Der Schneepack in der Sierra Nevada, entscheidend für fast ein Drittel der Wasserversorgung Kaliforniens, erreichte am 6. Januar nach schweren Weihnachts-Stürmen, die 7 bis 8 Fuß Schnee im Lake-Tahoe-Gebiet abließen, 93 Prozent des Durchschnitts. Drei Wochen warmen, sonnigen Wetters haben ihn jedoch bis zum 29. Januar auf 59 Prozent reduziert, wobei Meteorologe Jan Null 23 Tage ohne nennenswerte Stürme meldet und keine für die nächste Woche erwartet. nnTrotz des Rückgangs halten Experten es für nicht besorgniserregend. Die drei vergangenen Winter brachten überdurchschnittlichen Niederschlag, beendeten die Dürre 2020–2022 und füllten Reservoirs. Shasta Reservoir stieg 36 Fuß zwischen Mitte Dezember und Anfang Januar auf 80 Prozent Kapazität bzw. 125 Prozent des Normalwerts. Oroville kletterte 69 Fuß auf 82 Prozent voll bzw. 138 Prozent normal, San Luis liegt bei 77 Prozent (105 Prozent normal) und Diamond Valley bei 95 Prozent. nn»Es wäre ein anderes Gespräch, wenn die Reservoirs unter dem Durchschnitt lägen«, sagte Null. Winter-Niederschlag kulminiert typischerweise von Dezember bis März und lässt genügend Zeit zur Erholung. Skibranchenführer John Rice nannte es »nur die vierte Inning«, da die Weihnachts-»Wunderstürme« eine solide Basis für die Resorts schufen, ergänzt durch Schneekanonen. Kein Teil Kaliforniens leidet an Dürre laut U.S. Drought Monitor, im Gegensatz zu weiten Teilen des Westens. nnEin Hochdruckrücken vor der Küste lenkt Stürme nach Norden, doch Prognostiker Bryan Allegretto sieht Potenzial für feuchtere Muster bis Mitte Februar. Am 30. Januar führt das Department of Water Resources eine Schneeuntersuchung bei Phillips Station nahe Sierra-at-Tahoe durch. Während geringer Schnee bei anhaltendem Trockenwetter Wildfeuerrisiken erhöhen könnte, unterstützen aktuelle Bedingungen die Wassersicherheit und Freizeit.