Sinner betont Bedeutung von Respekt im Streit um Preisgelder bei Grand-Slam-Turnieren

Der Weltranglistenerste Jannik Sinner hat sich zu den wachsenden Spannungen zwischen den Topspielern und den Grand-Slam-Turnieren bezüglich der Preisgelder geäußert. Er sieht das Thema weniger als reine Finanzfrage, sondern vielmehr als eine Frage des Respekts. Seine Kommentare fallen in eine Zeit, in der sich auch andere Stars wie Aryna Sabalenka und Novak Djokovic den Forderungen nach einer besseren Behandlung und stärkeren Mitsprache anschließen.

Auf einer Pressekonferenz vor den Italian Open in Rom erklärte Sinner, die Spitzenathleten hätten das Gefühl, sie würden dem Sport weit mehr geben, als sie als Gegenleistung erhielten. „Es geht mehr um Respekt, denn ich glaube, wir geben viel mehr, als wir zurückbekommen“, sagte er. Sinner wies darauf hin, dass eine Gruppe führender ATP- und WTA-Spieler bereits im März 2025 und erneut im Juli 2025 Briefe an die vier Grand-Slam-Veranstalter geschrieben habe, in denen höhere Preisgelder, ein besseres Wohlergehen der Spieler sowie eine stärkere Einbindung in Entscheidungsprozesse gefordert wurden. Bislang seien jedoch auch nach über einem Jahr keine nennenswerten Fortschritte erzielt worden.

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