In der ersten Stellungnahme seitdem der Reality-TV-Star Loana Petrucciani am 25. März 2026 tot in ihrer Wohnung in Nizza aufgefunden wurde, äußerte sich ihre letzte Partnerin Sophie anonym in der W9-Sendung 'Tout beau tout neuf'. Sie weist jegliche Verantwortung für den Tod entschieden zurück, während laufende Ermittlungen bislang keine Hinweise auf ein Fremdverschulden ergeben haben.
Sophie, eine der letzten Personen, die Loana lebend sahen, sagte via audio-verfremdeter Stimme aus, da sie Morddrohungen erhalten habe. Sie beschrieb ihre Beziehung aufgrund von Loanas bipolarer Störung, die zu Alkohol- und Medikamentenexzessen führte, als angespannt. 'Wir dürfen nicht vergessen, dass Loana an einer bipolaren Störung litt. Das führte natürlich zu Konflikten', erklärte sie.
Sophie wies Vorwürfe der Freiheitsberaubung zurück und erklärte, dass Loana sich bewusst dazu entschieden habe, Kontakte abzubrechen, und jeden Abend mit ihrem Hund Titi spazieren gegangen sei. Ihr letzter gemeinsamer Abend am 1. März sei 'wie jeder andere' gewesen. Nachdem sie gemeinsam geschlafen hatten, ging Sophie; bei ihrer Rückkehr war die Wohnung leer und die Tür offen, danach gab es keinen Kontakt mehr. Sie stellte klar, dass sie nicht zusammen wohnten und sie keine Zweitschlüssel besaß; nur der Hausmeister hatte Zugang.
Loanas Mutter, Violette, besuchte sie am 11. März gemeinsam mit Laurent Amar, erhielt jedoch trotz des Bellens von Titi keine Antwort und verständigte die Feuerwehr nicht. Sophie ist für eine Befragung durch die Behörden geladen. Loanas beste Freundin beschrieb die Beziehung seit Februar als gewalttätig.