Autor Patrik Lundberg warnt, dass Skiferien während des schwedischen Sportferiens in den Bergen bald nur noch der Oberschicht zugänglich sein werden. Umfragen zeigen, dass die Kosten für eine Familienwoche sich seit 2013 verdoppelt haben und nun bei rund 41.000–42.000 SEK liegen. Viele reagieren mit Tipps für günstigere Optionen, stellen aber fest, dass die Reisen für durchschnittliche Familien zu teuer sind.
In einer Kolumne in Dagens Nyheter schreibt Autor und Journalist Patrik Lundberg, dass eine Sportferien-Reise in die schwedischen Berge inklusive Skifahren, Afterski und Hüttenaufenthalt über 40.000 SEK kostet. «Was einst ein sehr volkstümliches Urlaub war, ist das nicht mehr,» sagt er zu Aftonbladet. Lundberg, Vater aus der Mittelschicht mit zwei Kindern und Gutverdiener, fragt, wer solche Reisen eigentlich noch leisten kann. nnLaut einer Umfrage von Länsförsäkringar aus dem Jahr 2024 hat sich der Preis für eine Sportferienwoche in den Bergen seit 2013 verdoppelt und liegt nun bei etwa 41.000 SEK. Die Umfrage der Ica-Banken schätzt durchschnittlich 42.000 SEK für eine Familie mit zwei Kindern, umfassend Unterkunft, Lifttickets, Skiausrüstung, Mittagessen und Skikurse. Lundberg bezeichnet es als Klassenfrage und warnt: «Bald können nur noch die Oberschicht in die Berge fahren.» nnLeserreaktionen sind nach der Kolumne eingetroffen. Viele geben Tipps zur Kostensenkung, wie Aufenthalt in Wohnheimen, Essen von zu Hause mitbringen oder Familienhütten nutzen. Andere teilen mit, dass die Reisen weiterhin unerschwinglich sind. In einem Aftonbladet-Chat äußern Nutzer Frustration: «Es ist absolut verrückt, Skipässe für alle in der Hütte bezahlen zu müssen, auch wenn sie nicht Ski fahren,» schreibt einer. Ein anderer erinnert sich an die Kindheit: «Als Kind war eine Bergreise das Langweiligste, was wir kannten. Zu Hause hatten wir so viel Schnee, dass wir nicht verstanden, warum wir dorthin mussten.» nnLundberg schlägt lokale Aktivitäten vor, um Erinnerungen ohne Reisezwang zu schaffen. «Es ist möglich, fantastische Erinnerungen außerhalb der Pisten zu schaffen,» sagt er. Die Diskussion kommt jährlich während der Sportferienzeiten auf, die in diesem Jahr im Februar liegen.