Swedish politicians criticizing government's e-moped investment in Ghana amid controversy over Russian ties and climate claims.
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Schwedische Parteiführer kritisieren Regierungsprojekt für E-Mopeds in Ghana

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Die schwedische Regierung investiert über 100 Millionen Kronen in Elektromopeds in Ghana, um nationale Klimaziele zu erreichen, doch das Projekt stößt auf scharfe Kritik von Parteiführern und Experten nach einer Untersuchung von Aftonbladet. Bedenken betreffen Verbindungen zu russischen Interessen, fragwürdige Emissionsreduktionen und Subventionen für private Unternehmen. Mehrere Führer bezeichnen die Initiative als absurd und fehlgeleitet.

Die Regierung hat 109 Millionen Kronen für die Einführung von 48.500 Elektromopeds in Ghana bereitgestellt, mit dem Ziel, Emissionen um 250.000 Tonnen CO2 zu reduzieren und schwedische Emissionen auszugleichen. Das Projekt wird über eine schweizerische Beratungsfirma umgesetzt, die mit Solar Taxi in Ghana zusammenarbeitet, doch die Untersuchung von Aftonbladet deckt Verzögerungen auf: Der Produktionsstandort verfügt nur über eine Scheune und fünf zerlegte Fahrzeuge.

Parteiführer äußerten scharfe Kritik vor einer SVT-Debatte. Anna-Karin Hatt von der Zentrumspartei erklärt: «Wir sollten uns nicht an irgendeiner Form von Klimakolonialismus beteiligen,» und betont die Notwendigkeit nationaler Maßnahmen. Jimmie Åkesson von den Schwedendemokraten nennt es «einen der vielen absurden Effekte der Klimaziele» und «völlig absurd.» Daniel Helldén von den Grünen hinterfragt russische Verbindungen und beschreibt die Investition als «einen Bluff.» Magdalena Andersson von den Sozialdemokraten fordert eine genauere Prüfung, während Vize-Premierministerin Ebba Busch auf laufende Überwachung verweist.

Experten heben mehrere Probleme hervor. In Accra gibt es nur sieben Ladestationen, wobei 60 Prozent des Stroms aus fossilen Brennstoffen stammen. Die Mopeds sind von Bolt und Yango vorab bestellt, wobei Yango enge Verbindungen zum russischen Yandex unterhält, das von kremlnahen Investoren und Lukoil besessen wird. Forscher Benedict Probst warnt: «Wir müssen über die direkten Empfänger hinaussehen und verstehen, wohin das Geld wirklich fließt.» Khaled Diab von Carbon Market Watch kritisiert den Mangel an Zusätzlichkeit: Das Projekt subventioniert private Gewinne statt echter Emissionsreduktionen.

Andere Experten wie John Hassler und Wim Carton bezweifeln die Glaubwürdigkeit des Systems und verweisen auf das Pariser Abkommen sowie frühere gescheiterte Kohlenstoffkredite. Ghanas nationales Elektrofahrzeugprogramm und eine Rendite von 21 Prozent ohne Unterstützung machen die Zusätzlichkeit zweifelhaft.

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