Syekh Ahmad Al Misry emphatically denies sexual harassment allegations during a crowded press conference in Jakarta.
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Syekh Ahmad Al Misry weist Vorwürfe sexueller Belästigung von Santri zurück

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Der Prediger Syekh Ahmad Al Misry hat die Vorwürfe der homosexuellen Belästigung von männlichen Santri, darunter Minderjährige, entschieden zurückgewiesen. Der Hauptanzeigeerstatter Habib Mahdi Alatas deckte schwere Traumata der Opfer sowie Methoden wie sogenannte körperliche Untersuchungen auf. Der Fall hat in Jakarta für großes Aufsehen gesorgt.

Habib Mahdi Alatas, der Hauptanzeigeerstatter, schilderte den Zeitplan der mutmaßlichen Belästigungen während einer Pressekonferenz in Menteng, Zentral-Jakarta, am 22. April 2026. Er erklärte, dass Syekh Ahmad Al Misry, alias SAM, Machtdynamiken ausnutzte und Methoden wie 'körperliche Untersuchungen' anwendete, um sich den Santri zu nähern, unter anderem durch Versprechen von Stipendien für Ägypten. "'Bist du sicher, dass du das willst? Okay, ich mache einen körperlichen Check.' Öffne dein Hemd, wir prüfen auf Tattoos oder Makel", so Mahdi in Bezug auf einen Vorfall in Purbalingga.

Die Opfer leiden unter schweren Traumata; einige reagierten hysterisch beim Anblick von Ustaz und verloren das Vertrauen in religiöse Autoritäten. "Er wurde hysterisch, als er mich sah. Er sagte sogar: 'Ich vertraue keinem Ustaz mehr. Ich habe sogar an Apostasie gedacht!'", berichtete Mahdi von einem Opfer in Bogor. Zu den Vorwürfen zählen auch religiöse Verleumdung, wie etwa der Vergleich der Handlungen mit dem Propheten Mohammed und Sayyidina Ali, sowie die erzwungene Betrachtung von Pornografie unter dem Vorwand gelehrter Erzählungen.

Mahdi behauptete, durch korrupte Generäle und Ruheständler eingeschüchtert worden zu sein. Unterdessen wies Syekh Ahmad Al Misry die Anschuldigungen am 22. April 2026 via Instagram zurück. "Der Vorwurf der Belästigung von Santri ist unwahr", erklärte er. Er betonte seinen Status als Zeuge, nicht als Verdächtiger, und habe Beweise bei seinem Anwaltsteam eingereicht.

SAM befindet sich seit dem 16. März 2026 in Ägypten, um seine Mutter bei einer Operation am 17. März zu begleiten, und kam einer polizeilichen Vorladung am 30. März online nach. Er zitierte Sure Al-Hujurat Vers 6 des Korans sowie Hadithe des Propheten, um dazu aufzurufen, Informationen vor deren Verbreitung zu verifizieren.

Was die Leute sagen

Die Diskussionen auf X verurteilen die Vorwürfe der homosexuellen Belästigung durch Syekh Ahmad Al Misry gegenüber männlichen Santri, einschließlich Minderjähriger. Dabei werden die Traumata, religiöse Vorwände wie Bezüge zum Propheten und Ali sowie Vorgehensweisen wie 'körperliche Untersuchungen' hervorgehoben. Seine Zurückweisung unter Zitierung des Korans (Al-Hujurat, Al-Maidah) und von Hadithen wird ebenso geteilt wie Behauptungen von Fitna und sein Aufenthalt in Ägypten aufgrund der gesundheitlichen Situation seiner Mutter. Besorgnisse über Einschüchterungen, interne Vergleiche und verzögerte polizeiliche Maßnahmen dominieren, während Forderungen nach Gerechtigkeit laut werden.

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