Regierungen in den Bundesstaaten Taraba, Kebbi und Kwara haben die teilweise Wiedereröffnung öffentlicher und privater Schulen nach den Schließungen des Vorjahres aufgrund von Unsicherheit angeordnet. Die Anweisungen beschränken den Betrieb auf sicherere Gebiete, wobei Internate in Taraba geschlossen bleiben und abgelegene Schulen anderswo ausgenommen sind. Dieser schrittweise Ansatz soll den Bildungszugang mit der Sicherheit der Schüler inmitten anhaltender Sicherheitsbedenken in Einklang bringen.
Öffentliche und private Schulen in den Bundesstaaten Taraba, Kebbi und Kwara sollen am 5. Januar 2026 teilweise wieder ihren Betrieb aufnehmen, nachdem sie im Vorjahr aufgrund erhöhter Unsicherheit, einschließlich Entführungen und Angriffen auf Bildungseinrichtungen, geschlossen wurden.
In Taraba hat die Landesregierung Tagesbetreuung vorgeschrieben und die Internate geschlossen gehalten. Bildungsministerin Augustina Godwin erklärte, dass die Maßnahme auf einen landesweiten Anstieg schulbezogener Vorfälle reagiere und Internate besonders anfällig geworden seien. Bildungsvertreter äußern Bedenken hinsichtlich wachsender Ungleichheiten, da Internate lange Zugang für Schüler aus entlegenen Gebieten boten. Die Christian Reformed Church–Nigeria (CRC-N) erkannte in einer Erklärung ihres 161. General Church Council in Takum die realen Bedrohungen an, warnte jedoch, dass das Schließen von Internatsoptionen die nationale Entwicklung untergraben könnte.
Die Regierung von Kebbi wies Schulen in städtischen Zentren an, sofort wieder zu öffnen. Grund- und Sekundarbildungsministerin Dr. Halima Muhammad-Bande informierte Journalisten in Birnin Kebbi und betonte, dass abgelegene und randständige Einrichtungen bis auf Weiteres ausgenommen sind. Sie versicherte: „Die Landesregierung hat ausreichende Sicherheitsmaßnahmen ergriffen, um die Sicherheit von Schülern, Studierenden und Lehrern in den betroffenen Schulen zu gewährleisten.“ Die Ministerin appellierte an Eltern, ihre Kinder zurückzuschicken, und betonte, die Regierung tue alles Mögliche, um die Wiedereröffnung sicherzustellen.
Ähnlich kündigte das Ministerium für Bildung und Human Capital Development in Kwara Wiedereröffnungen an, außer in Gebieten unter besonderer Sicherheitsüberwachung. Sprecher Peter Amogbonjaye übermittelte die Anweisung, während Minister Lawal Olohungbebe ergänzte: „Wir heißen unsere Kinder und Lehrer in ganz Kwara zurück in die Schule willkommen. Lernaktivitäten sollen sofort in allen Bereichen wiederaufgenommen werden, außer in denen, die zuvor als unter besonderer Sicherheitsüberwachung identifiziert wurden.“ Dies folgt Bewertungen der Sicherheitslage und laufenden Operationen der Behörden, wobei der schrittweise Plan Schüler während fortgesetzter Maßnahmen in betroffenen Gemeinden schützt.
Diese Maßnahmen spiegeln breitere Herausforderungen in der nord-zentralen Region Nigerias wider, wo Unsicherheit die Bildung monatelang gestört hat.