Das Unternehmen von Taylor Swift hat beim U.S. Patent and Trademark Office drei Markenanmeldungen für ihr Bild und bestimmte gesprochene Phrasen eingereicht. Die Anträge vom 24. April erfolgen vor dem Hintergrund wachsender Bedenken hinsichtlich des Missbrauchs künstlicher Intelligenz in der Unterhaltungsbranche. Sie umfassen ein Foto ihrer Eras Tour sowie Klangmarken für „Hey, it’s Taylor Swift“ und „Hey, it’s Taylor“.
TAS Rights Management, das Unternehmen, das die Rechte von Taylor Swift verwaltet, reichte die Anträge am Freitag, den 24. April, ein. Einer betrifft ein Bild von Swift bei einem Auftritt auf der Bühne ihrer Eras Tour. Die anderen beiden sind Klangmarken für die Phrasen „Hey, it’s Taylor Swift“ und „Hey, it’s Taylor“, wie zuerst vom Anwalt für geistiges Eigentum, Josh Gerben, bemerkt wurde. Ein Vertreter von Swift reagierte nicht unmittelbar auf eine Anfrage zur Stellungnahme. Die Schritte folgen auf ähnliche Maßnahmen des Schauspielers Matthew McConaughey, dessen Anwälte in den letzten Monaten acht Marken angemeldet haben. Diese schützen seinen texanischen Akzent und sein Image, einschließlich des Satzes „alright, alright, alright!“ aus dem Film „Dazed and Confused“ von 1993. Prominente profitieren in vielen US-Bundesstaaten von „Right of Publicity“-Gesetzen, die sie vor der unbefugten Nutzung ihres Namens oder Abbilds schützen. Gerben betonte, dass Markenrechte zusätzlichen Schutz bieten, insbesondere da die rechtlichen Rahmenbedingungen für KI-generierte Inhalte noch unterentwickelt seien. Der „NO FAKES Act“, der darauf abzielt, Stimmen und Abbilder vor KI-Ausbeutung zu bewahren, wurde vor Jahren eingebracht, steckt aber weiterhin in einem Kongressausschuss fest. Swift war bereits zuvor mit KI-bezogenen Problemen konfrontiert. Anfang 2024 blockierte X vorübergehend die Suche nach ihrem Namen, nachdem sich KI-generierte explizite Bilder verbreitet hatten. Im selben Jahr postete Donald Trump KI-Bilder, die ihre Unterstützung für seine Kampagne suggerierten, was Swift dazu veranlasste, Kamala Harris auf Instagram zu unterstützen. „Es hat wirklich meine Ängste hinsichtlich KI und die Gefahren der Verbreitung von Desinformation geschürt“, schrieb sie.