Ausschuss des Repräsentantenhauses von Tennessee lehnt Gesetzentwurf zur Finanzierung unabhängiger Musikbühnen ab

Der Finanzausschuss des Repräsentantenhauses von Tennessee hat einen überparteilichen Gesetzentwurf zur Finanzierung unabhängiger Musikbühnen abgelehnt. Die Abstimmung am 16. April endete mit 11 zu 15 Stimmen, obwohl der Entwurf zuvor den Senat passiert hatte. Die Gesetzgebung sah ein Pilotprogramm in Höhe von 2 Millionen US-Dollar vor, das durch Gebühren auf den Zweitmarkt für Ticketverkäufe finanziert werden sollte.

Der Finanzausschuss des Repräsentantenhauses von Tennessee blockierte am Donnerstag, den 16. April, den "TN Live Music Support Act" mit einer Abstimmung von 11 zu 15 Stimmen. Der Gesetzentwurf hatte zuvor den Handels- und Arbeitsausschuss des Senats mit einem Ergebnis von 8 zu 1 Stimmen passiert. Er sah ein Pilotprogramm in Höhe von 2 Millionen US-Dollar innerhalb des "Live Music Fund" vor, der von der "TN Entertainment Commission" verwaltet wird, um unabhängige Veranstaltungsorte bei Kapitalinvestitionen in einem sich konsolidierenden Markt für Live-Unterhaltung zu unterstützen. Die Mittel sollten aus einer 5-prozentigen Gebühr auf Ticketverkäufe im Zweitmarkt für Live-Musikveranstaltungen im Bundesstaat stammen. Der "Live Music Fund" selbst wurde 2024 mit einstimmiger Unterstützung des Gesetzgebers geschaffen, um die Musikindustrie des Bundesstaates zu stärken. Chris Cobb, Geschäftsführer der "Music Venue Alliance Nashville", äußerte seine Enttäuschung in einer Pressemitteilung. „Es ist unglaublich enttäuschend, dass Mitglieder der Generalversammlung von Tennessee diese Woche beschlossen haben, diese wichtige Gesetzgebung abzulehnen“, sagte Cobb. Er merkte an, dass unabhängige Veranstaltungsorte mit anhaltenden Schwierigkeiten konfrontiert seien, während Ticketfirmen außerhalb des Bundesstaates von Veranstaltungen in Tennessee profitieren. Stephen Parker, Geschäftsführer der "National Independent Venue Association", kritisierte die Entscheidung als eine Bevorzugung von Zweitmarkt-Anbietern wie StubHub gegenüber lokalen Unternehmen. „Indem diese Gesetzgeber sich auf die Seite von Unternehmen stellen, deren Geschäftsmodelle Einnahmen aus lokalen Musikwirtschaften abziehen, ohne in diese zu reinvestieren, riskieren sie die Schließung kleiner Unternehmen in ihren Wahlbezirken“, erklärte Parker. Befürworter, Veranstalter und Branchenpartner planen, alternative Finanzierungslösungen für das Pilotprogramm zu verfolgen.

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