Trump erhebt 25 % Zölle auf importierte Lkw, die Mexiko betreffen

Die 25 % Zölle auf mittelschwere und schwere Lkw, die in die USA importiert werden, traten am 1. November 2025 in Kraft und belasten Mexiko als Hauptlieferant erheblich. Diese Maßnahme ist Teil des Handelskriegs unter Präsident Donald Trump und resultiert aus einer Untersuchung zur nationalen Sicherheit. Mexiko lieferte von Januar bis Juli dieses Jahres fast 80 % der US-Importe dieser Fahrzeuge.

Die Maßnahme erhebt einen Zoll von 25 % auf Lkw der Klassen 3 bis 8, einschließlich mittelschwerer und schwerer Fahrzeuge mit einem Gewicht von über 10.000 Pfund sowie zugehörige Komponenten. Sie gilt auch mit 10 % für Busse. Zunächst für Oktober angekündigt, wurde die Umsetzung nach einer im April 2025 vom US-Handelsministerium unter Abschnitt 232 des Trade Expansion Act von 1962 gestarteten Untersuchung auf den 1. November bestätigt.

Dieses Gesetz erlaubt Zölle auf Importe, die für die nationale Sicherheit als kritisch gelten, und beruft sich auf räuberische Handelspraktiken ausländischer Lieferanten. Mexiko als primäre Quelle für diese Fahrzeuge für Marken wie Ford, General Motors und Stellantis ist am stärksten betroffen, da ein Großteil seiner Produktion mittelschwerer Lkw auf den US-Markt ausgerichtet ist.

Im Gegensatz dazu werden 99 % der schweren Lkw von Herstellern wie Daimler Truck North America, International, Paccar und Volvo auf US-Territorium produziert, was direkte Auswirkungen begrenzt. Laut Daten des Handelsministeriums importierten die USA zwischen Januar und Juli 2025 Lkw, Busse und Spezialfahrzeuge im Wert von 32,41 Milliarden Dollar, von denen 25,86 Milliarden Dollar – fast 80 % – aus Mexiko stammten.

Die Entscheidung verschärft bestehende Belastungen in der Branche, wie 50 % Zölle auf Stahl und Aluminium sowie 25 % auf Automobilien. Während Befürworter behaupten, sie stärke die heimische Fertigung, weckt sie in Mexiko Bedenken hinsichtlich Auswirkungen auf Exporte und Arbeitsplätze im Automobilsektor.

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