Angesichts des ersten Jahrestags der zweiten Amtszeit von Präsident Donald Trump am 20. Januar 2026 – nach innenpolitischen Reformen wie der Schaffung des Department of Government Efficiency (DOGE), massiven Entlassungen im Bundesdienst und Verschärfungen der Einwanderungspolitik – hat seine „America First“-Außenpolitik weltweite internationale Unruhen ausgelöst. Zölle von bis zu 50 % auf Indien, militärische Interventionen und Austritte aus globalen Institutionen belasten Wirtschaft und Allianzen weltweit. (Teil der Serie „Trumps zweite Amtszeit: Jahr Eins“.)
Die zweite Amtszeit von Präsident Trump war geprägt von aggressiven innenpolitischen Maßnahmen, darunter 228 Executive Orders, die Einrichtung des DOGE, die Kündigung von über 317.000 Bundesangestellten, Schließung von DEI-Büros, 600.000 Abschiebungen und Visumverbote für 75 Länder – detailliert in früheren Berichten. Die Außenpolitik hat die letzten Monate dominiert und globale Normen auf den Kopf gestellt: Im April 2025 berief sich Trump auf den International Emergency Economic Powers Act und verhängte 10 % Zölle auf alle Importe, die auf 50 % für Indien wegen „Fairness“ eskalierten, wie in seinem X-Post vom Februar 2025: „Was immer ein Land den Vereinigten Staaten Amerikas auferlegt, werden wir ihnen dasselbe auferlegen – nicht mehr, nicht weniger!“ Dies störte Lieferketten und trieb Kosten weltweit in die Höhe. Weitere Schritte umfassten den Ausschluss Südafrikas aus dem G20 im November 2025; einen Militärschlag gegen den Iran 2025 ohne UN-Zustimmung, der das Völkerrecht verletzte; und am 7. Januar 2026 den Rückzug aus 66 Organisationen wie der WHO (Kürzung ihrer US-Finanzierung um 400–500 Millionen Dollar), dem Pariser Abkommen und der International Solar Alliance. Im Januar 2026 führten US-Streitkräfte einen Raid in Venezuela durch und nahmen Präsident Nicolás Maduro und seine Frau Cilia Flores wegen Narco-Terrorismus-Vorwürfen fest. Trump verkündete: „Letzte Nacht und früh heute Morgen haben die Streitkräfte der Vereinigten Staaten auf meinen Befehl eine außergewöhnliche Militäroperation durchgeführt...“ Die USA planen die Überwachung eines Übergangs dort. Trump leitet auch ein „Board of Peace“ für Gaza und fordert 1 Milliarde Dollar Gebühren von Ländern wie Indien, und wiederholte sein Interesse an der Übernahme Grönlands. In einem Interview am 8. Januar 2026 erklärte er: „Ich brauche kein internationales Recht; die Grenzen meiner Macht sind nur meine Moral.“ Diese Schritte betonen die US-Vormachtstellung, Kritiker sehen jedoch einen Abbau des Multilateralismus.